Kaffeehaus des Monats (Teil 68)

sine loco, 10. März 2012, 14:31 | von Marcuccio

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Peter Handke, Malte Herwig, Luc Bondy in der Brasserie Lipp, (C) Malte Herwig

Paris
Die »Brasserie Lipp« auf dem Boulevard Saint-Germain.

Nachdem der Kellner die Hors d’œuvre abgetragen hat, kommt Handke langsam in Fahrt.
    Daniel Kehlmann? »Das ist überhaupt kein schöpferischer Mensch. Der sitzt am Computer und holt die Details zusammen.«
    Eva Menasse? »Die hat vor ein paar Jahren so ein Buch über den Vater geschrieben. Das fing so an: ›Mein Vater war eine Sturzgeburt.‹ Da habe ich gedacht, das sind so richtige Zeitungssätze.«
    Ingo Schulze? »Scheißhausliteratur.«
    Orhan Pamuk? »Gut gehäkelte Ware.«
    Herta Müller? »Kunstgewerbe.«
    Thomas Mann? »Das nehm‘ ich dem Thomas Mann wirklich übel, wie er hineingekrochen ist in den Arsch von Goethe.«
    Heimito von Doderer? »Der war zwar ein Nazi, aber ein viel besserer Schriftsteller als Musil, denn er hat den epischen Kampf gegen sich selbst gekämpft.«

Malte Herwig: Meister der Dämmerung. München 2010, S. 300.
(Foto © M. H.)

 

Die Cartoonage (1): Erbil, Irak

sine loco, 8. März 2012, 14:01 | von Maltus


(Klick! Diese Cartoonage vergrößert.)
 

Cartoonage (1): Erbil, Irak (Vorschaubild)


Kontext: »Das bessere Bagdad« (SZ-Magazin)

 

David Woodard

Hamburg, 3. März 2012, 09:23 | von Dique

In der Debatte um das schöne neue Buch von Christian Kracht, »Imperium«, fällt nun häufig der Name David Woodard. Vor einem guten Dreivierteljahr ist im Wehrhahn Verlag der erste Band des E-Mail-Wechsels der beiden erschienen, und wegen der kürzlichen Aufregung darum hat nun sogar Michèle Roten angefangen, den Band zu lesen.

Jedenfalls habe ich David Woodard vor Jahren auf einer Geburtstags­feier kennengelernt und erinnere mich immer wieder gern an die Begegnung mit dem angenehm leise auftretenden Künstler.

Am Partyabend, beim Ortswechsel von einem Lokal in eine Karaokebar, erzählte ich den damals noch recht neuen, mittlerweile sehr bekannten und berühmten Hamsterwitz. Auch Woodard gehörte zur Gruppe der Zuhörer.

Der Wolf hat also Geburtstag und lädt alle Tiere des Waldes zu sich ein, es soll die Party des Jahres werden. Nur den Hamster hat er nicht eingeladen. Der Hamster will nun natürlich unbedingt zur Party, schließlich werden alle seine Freunde und alle anderen Tiere des Waldes dort sein.

Er fragt einige seiner Freunde, ob sie ihn irgendwie mit auf das Partygelände schmuggeln würden, sei es unter dem Stummelschwanz des Hasen oder im Fell des Fuchses. Doch alle Tiere lehnen letztlich ab, sie haben natürlich Angst vor dem Wolf, und falls der Trick auffliegt, werden sie womöglich noch an Ort und Stelle von der legendären Party des Wolfs ausgeladen. Schlussendlich erklärt sich jedoch der Bär dazu bereit, den Hamster in seiner Brusttasche zu verstecken und ihn so mit hineinzuschmuggeln.

Der Wolf hat allerdings schon gehört, dass der Hamster unbedingt mit auf die Party will, und so kontrolliert er am Eingang akribisch alle seine Gäste, er sucht unter dem Schwanz des Hasen und im Fell vom Fuchs, und schließlich betrachtet er misstrauisch den großen Bären und fragt ihn, was denn da alles in seiner Brusttasche sei.

Der Bär holt nun allerlei Dinge hervor, seinen Personalausweis, Zigaretten, seinen Schlüsselbund … »Aber ist da nicht noch was?«, fragt der Wolf skeptisch. Aus Verlegenheit schlägt sich der Bär mit voller Wucht seine Tatze gegen die Brusttasche, greift dann dort hinein und zieht etwas Flaches heraus: »Das ist nur ein Foto vom Hamster!«

Der Witz war damals, wie gesagt, noch recht neu, und alle Zuhörer begannen lauthals zu lachen, außer David Woodard, der zwar leicht schmunzelte, aber nachdenklich blieb. Wir redeten dann über etwas anderes und erreichten schließlich unser Ziel, die Karaokebar.

Dort saß ich dann etwas später zufällig neben Woodard und nach einer Weile beugte er sich langsam zu mir herüber, sah mich an und sagte: »I like that with the hamster.«
 

100-Seiten-Bücher – Teil 22
C. F. Lhomond: »De viris illustribus« (1779)

Paris, 1. März 2012, 00:35 | von Niwoabyl

Wir waren heute in der Rue Lhomond verabredet, die unweit des Panthéon die tourismusaffine Rue Mouffetard mit der filmreifen Idylle des Place de l’Estrapade verbindet. Weit spannender als unser Ge­spräch über Pariser Altertümer – die Stadtmauer des Philipp Augustus lag ja mal ganz in der Nähe – wäre jedoch die Frage gewesen, wer denn der Namensgeber der Lhomond-Straße nun gewesen ist.

»Grammairien« steht da auf den Straßenschildern geschrieben. Hinter der bescheidenen Bezeichnung versteckt sich aber einer der vielleicht einflussreichsten Männer der französischen Literaturgeschichte. Bis in die Fünfzigerjahre hinein haben alle sein Buch gelesen: »De viris illustribus urbis Romæ, a Romulo ad Augustum«, ein süffiger neulatei­nischer Hundertseiter, der die Geschichte Roms in Anekdoten möglichst einfach nacherzählt.

Die längst vergriffene kleinformatige Ausgabe der Reihe Classiques Hachette war schon lange zum Kultbuch geworden, als der Text in den Neunzigern endlich neu aufgelegt wurde. Man kann ihn durchaus als kluge Stilübung lesen, in der die Sprache ganz allmählich und parallel zum Lauf der Geschichte, also mimetisch, komplizierter wird. Und wann immer die écrivains et penseurs mal wieder mit ihrem Wissen über die römische Geschichte geprotzt haben, darf man fast sicher sein, dass sie das nicht aus dem Livius oder dem Cornelius Nepos hatten, sondern aus dem kleinen, feinen Lhomond.

Länge des Buches: ca. 202.000 Zeichen (lat.). – Ausgaben:

C. Lhomond: De viris illustribus urbis Romæ, a Romulo ad Augustum. Lyon: Savy 1805. S. 1–224. (= 224 Textseiten) (online)

C. F. L’Homond: Viri illustres urbis Romæ, a Romulo ad Augustum. New York: George Long 1835. S. 1–134. (= 134 Textseiten) (online)

Lhomond: De viris illustribus urbis Romæ a Romulo ad Augustum. Paris: Hachette 1857. S. 1–104. (= 104 Textseiten) (online)

Lhomond: Urbis Romae viri illustres a Romulo ad Augustum. Überarb. und mit einem Wörterbuch versehen von C. Holzer. Stuttgart: Neff 1856. (14. Auflage 1923)

(Einführung ins 100-Seiten-Projekt hier. Übersicht über alle Bände hier.)

»Slavoj Žižek gewidmet«

Paris, 27. Februar 2012, 14:17 | von Paco

Sonntagmorgen, die Glocken der serbisch-orthodoxen Kirche nebenan taten ihr Werk, und eineinhalb Croissants und zweieinhalb FAS-Artikel später waren wir schon auf dem Weg. Wir wollten nämlich in die Ai-Weiwei-Ausstellung im Jeu de Paume gehen, um uns darüber lustig zu machen, fanden sie aber dann doch ganz gut.

Eigentlich wollte ich noch was anderes erzählen. Und zwar haben wir vor ein paar Tagen in der Cité de la musique ein neues Stück des Komponisten Brice Pauset gehört, eine Variation auf Motive von Beethoven und Mao Zedong. Und im Programmheft stand tatsächlich Folgendes: »La pièce est dédiée à Slavoj Zizek.«

Es gibt also tatsächlich Leute, die dem Joachim Gauck der Philosophie ein Musikstück widmen, ein unbegreiflicher Akt ambitionierter Klugheit, wunderbar!

Als wir dann gestern aus dem Jeu de Paume kamen, spazierten wir gemächlich zurück nach Hause und gingen später ins Restaurant an der Ecke, wo wir, wie so oft, den ganzen Abend über Griechenland sprachen.
 

Vossianische Antonomasie (Teil 23)

Leipzig, 26. Februar 2012, 11:24 | von Paco

 

  1. der Bushido der Tagesschau
  2. der Rudolf Scharping der Kunst
  3. der Michelangelo des Dritten Reiches
  4. der John Wayne der deutschen Publizistik
  5. die Sonne des 21. Jahrhunderts

 

Hadesfahrt im Verkehrsverbund

Berlin, 22. Februar 2012, 16:05 | von Maltus

U-Bahn-Verspätung am Südring, Schneegestöber und der eigentlich herrliche Spaziergang durch den Kadettenweg zum Bundesarchiv wird zur Matschsafari. Da muss man einfach mal an T. S. Eliot denken, den notorischen U-Bahn-Hasser und Lyriker Londoner Straßenschmutzes.

Wenn die Lektüre der Werke Peter Handkes, wie Sibylle Lewitscharoff das gerade so schön ausgedrückt hat, einem das Gefühl verleiht, als würde man »mit Stifter auf ein Autobahndreieck schauen«, dann guckt man bei Eliot mit John Donne in den Orkus des London Underground. Eine New Yorker Zeitung nannte sein geniales Gemisch aus Hadesfahrt und ÖPNV nicht umsonst »Subway Metaphysics«.

Aber das hebe ich mir für den nächsten S-Bahn-Streik in Berlin auf. Stattdessen ein paar andere Zeilen dieses lyrischen Straßenkehrers mit Stehkragen, die mir heute im Matsch durch den Kopf gingen und die nassen Füße fast vergessen ließen:

The winter evening settles down
With smells of steaks in passageways.
Six o’clock.
The burnt-out ends of smoky days.
And now a gusty shower wraps
The grimy scraps
Of withered leaves about your feet
And newspapers from vacant lots;
The showers beat
On broken blinds and chimney-pots,
And at the corner of the street
A lonely cab-horse steams and stamps.
And then the lighting of the lamps.

— T. S. Eliot, Preludes

 

Ein Interview mit dem Interviewmüller

Konstanz, 21. Februar 2012, 13:04 | von Marcuccio

Moritz von Uslar gegen Jahresende in der »Zeit« (Nr. 50/2011): »Warum habe ich den Interviewer André Müller nie interviewt?«

Vor gut einem Jahr, am 10. April 2011, ist der Interviewmüller gestorben. »Interviewkünstler« haben ihn die Nachrufe genannt. Interviews mit dem Interviewer gibt es kaum, und in Uslars Frage schwingt mit, was für ein kulturhistorisches Versäumnis das ist.

Einige wenige gibt es immerhin doch (Claudia von Arx für NZZ Folio 1997 und, besonders toll, das Videointerview mit amadelio von 2007). Und Volker Weidermann hat ihn zum Gespräch getroffen und dieses dann im Januar 2011 für die FAS beschrieben.

Beim Entstauben der Bücherregale habe ich nun in einem Handbuch für Journalisten noch ein weiteres leibhaftiges Interview mit André Müller entdeckt, geführt von Michael Haller im Februar 1990. [*] Ein Werk­stattgespräch mit hervorragendem Material für Zitatdatenbanken.

Haller fragt Müller sinngemäß: Warum eigentlich Interviews, und nur Interviews?

Das habe, wie so typisch bei den Großen, banalere Gründe als man denkt. Interviews seien einfach das gegen Redigiermaßnahmen am besten gefeite Genre gewesen. Müller:

»Ich hatte mit anderen journalistischen Formen überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn ich ein Feature schrieb, für den ›stern‹ zum Beispiel, dann wurde mir der Text in der Redaktion umgeschrieben. Mich ärgerte das.«

Für die Spezialisierung auf Interviews sprach aber nicht nur das Redigierungsgebaren, sondern auch die Einkommensfrage. Müller:

»Ich begriff, dass dies eine Form ist, mit der ich rasch auf einen großen Umfang komme. Das wirkt sich im Honorar aus. Einen ähnlich langen Text selbst zu erarbeiten, kostet viel Anstrengung.«

Ernst Jünger lachte auf eine merkwürdige Weise viel

Auf Hallers Frage, wie das eigentlich mit dem Warm-up in Interviews vonstatten gehe, hat Müller eine aparte Anekdote zu Ernst Jünger parat:

»Sie wissen ja, wenn man jemanden interviewt und der macht zu Beginn des Gesprächs ein paar Witze, dann lacht man als Interviewer einfach mit, ob man diese nun lustig findet oder nicht. Ernst Jünger lachte auf eine merkwürdige Weise viel. Ganz zu Beginn habe ich ein, zwei Mal mitgelacht. Doch er hat sein Lachen, als meines einsetzte, abrupt beendet. Ich verstand: Er verbittet sich jede Solidarisierung, jede Annäherung. Das war ein sehr schönes Erlebnis für mich.«

Irgendwann geht es dann darum, dass die besten Interviews die sind, bei denen Interviewer und Interviewter in stiller Übereinkunft wissen, dass sie Leser bedienen müssen und sich die Bälle deswegen ruhig ein bisschen zuspielen:

»Thomas Bernhard sagte mal zu mir: ›Es ist wurscht, was Sie schreiben; schreiben Sie, wie Sie es haben wollen.‹«

Daraufhin stellt Haller die (heute muss man sie so nennen) Tom-Kummer-Frage: »Erfinden Sie im Spiel auch Dialoge – oder müssen die sich real ereignet haben?« Müller:

»Ich habe mich mal als Theaterstückeschreiber versucht, es aber dann bleiben lassen: ich kann keine Dialoge erfinden. Ich benötige das tatsächlich stattgefundene Gespräch.«

Haller spricht Müller daraufhin auf das Interview »mit Ihrer eigenen Mutter« an (»Die Zeit« Nr. 40/1989): »Die Frau, ungebildet und offenbar Alkoholikerin, war betrunken, gelegentlich flossen Tränen. Doch die Sprache, die Sie Ihrer Mutter in den Mund legen, ist ungeheuer prägnant, von literarischer Qualität. Der Text hat Tiefe, die ein Interview eigentlich nicht erreicht.«

Woraufhin Müller zugibt, dass das Gespräch in diesem Fall »nur den Stoff für den Text« geliefert habe:

»Ja, ich habe ihn gestaltet wie ein Stück Literatur, mit Spannungsbögen, mit Dehnungen und Verkürzungen. Es sind meine Formulierungen.«

Vom Stoff sprach und spricht ja auch Kummer immer gern, wenn er sinngemäß sagt, er habe nur den Stoff geliefert, den die Medien von ihm wollten. Die feinen Unterschiede zwischen einer Müllermutter-Interviewmontage und der ins Interviewformat gegossenen Hollywood-Fanfiction eines Tom Kummer hätte man von der Journalistik und/oder Literaturwissenschaft aber schon noch mal gerne aufgearbeitet.


[*] Das ganze Interview: »Nein, ich habe kein Schamgefühl«. Ein Gespräch mit dem hauptberuflichen Interviewer André Müller über seine besondere Art, Gespräche zu führen. In: Michael Haller: Das Interview. Ein Handbuch für Journalisten. München: Ölschläger 1991. Alle Zitate aus der 2. Auflage, Konstanz: UVK 1997, S. 419–429.
 

Listen-Archäologie (Teil 10):
Die Reclam-Top-Ten

Leipzig, 16. Februar 2012, 14:01 | von Paco

Die Reclam-Bände wurden ja gerade redesignt, aus diesem Anlass ist der schöne autothematische Band »Die Welt in Gelb« erschienen (auch als PDF). Darin findet sich auf Seite 65 die Top Ten der bestsellerisch­sten Bände der Reclam-Universal-Bibliothek seit 1948, das ist doch auch mal interessant:

1. Schiller, Wilhelm Tell (5,4 Mio. Exemplare)
2. Goethe, Faust I (4,9 Mio.)
3. Keller, Kleider machen Leute (4,4 Mio.)
4. Lessing, Nathan der Weise (4,4 Mio.)
5. Droste-Hülshoff, Judenbuche (3,9 Mio.)
6. Hauptmann, Bahnwärter Thiel (3,7 Mio.)
7. Schiller, Maria Stuart (3,6 Mio.)
8. Storm, Schimmelreiter (3,1 Mio.)
9. Schiller, Kabale und Liebe (3,1 Mio.)
10. Goethe, Götz von Berlichingen (3,0 Mio.)

(Eine Besprechung des Redesigns, der in jedem Wort zuzustimmen ist, hat übrigens Martin Z. Schröder für die SZ geschrieben: »Mögen auch diesem kennerhaft fein durchgearbeiteten Entwurf ein bis zwei Dekaden beschieden sein!«)
 

Landschaftsmalerei

Hamburg, 7. Februar 2012, 02:46 | von Dique

In seinem FAS-Artikel über die Claude-Lorrain-Ausstellung im Frankfur­ter Städel erwähnt Peter Richter gleich mit den ersten beiden Wörtern Bob Ross, den Fernseh­maler. Sofort erscheint er vor meinem geistigen Auge, samt seiner Lockenpracht und seiner beruhigenden Stimme. Das letzte Mal habe ich ihn in »Peep Show« gesehen, ganz kurz nur. Mark und Jeremy schalten spontan rüber zu seinem Dauermalprogramm, und »God« beschäftigt sich gerade mit einem schönen wolkigen Himmel.

Zwischen Claude Lorrain und Ross liegen zwar kunsthistorische Welten, aber beide haben sich überwiegend der Landschafts- und damit zwangsweise auch der Himmelsmalerei gewidmet, der eine als barocker Superstar, der andere eben als Fernsehmaler. Was für eine schöne Berufsbezeichnung übrigens und wie schön würde das auf einer Visitenkarte aussehen.

Der Peter-Richter-Artikel kommt gleich zu Beginn auch auf Vitali Komar and Alexander Melamid zu sprechen, die Mitte der Neunziger den all­gemeinen Geschmack mit klassischen Befragungstechniken statistisch erfassen wollten, »intending to discover what a true ›people’s art‹ would look like«. Heraus kam jedenfalls, dass in fast allen Ländern (außer Italien und Holland) das landschaftliche Bild bevorzugt wird und dass abstrakte Formen nicht so gern als gute Kunst wahrgenommen werden. »Truth is a number«, sagt Alex Melamid noch, und wenn das stimmt, dann sollte die Frankfurter Ausstellung ein Hit werden.