Leipzig, 7. Januar 2013, 07:25 | von Paco

Nur schnell die Ankündigung: Morgen, traditionell am zweiten Dienstag des Jahres, ist es wieder soweit, zum *achten* Mal seit 2005. Vergeben wird nunmehr:
Der Goldene Maulwurf 2012
für die 10 besten Feuilletontexte
des vergangenen Jahres.
Unsere Jahreswechseltagung fand diesmal in Hamburg statt, denn da ist es ja auch schön. Es wurde vielleicht ein bisschen zu arg diskutiert, aber die Stimmung innerhalb der Jury hat nun wieder ein ganzes Jahr Zeit, sich zu erholen, hehe.
Heute gibt es nur diese lapidare Erwartungsmeldung, keinen atmosphärischen Vorabtext wie in den letzten Jahren (2009, 2010, 2011), denn man müsste im Prinzip diese »Feuilletonismus«-Vorworte nahezu wortgleich wiederholen. Tenor: Ein super Jahr für das deutschsprachige Feuilleton, wie immer!
Hier noch unsere Backlist mit den Preisträgern der vergangenen Feuilletonjahre:
2005 (#1 Stephan Maus/SZ)
2006 (#1 Mariusz Szczygieł/DIE PRESSE)
2007 (#1 Renate Meinhof/SZ)
2008 (#1 Iris Radisch/DIE ZEIT)
2009 (#1 Maxim Biller/FAS)
2010 (#1 Christopher Schmidt/SZ)
2011 (#1 Marcus Jauer/FAZ)
2012 (#1 ???/???)
Morgen im Morgengrauen dann also die zehn besten Texte aus den Feuilletons des Jahres 2012. Hier.
Bis gleich,
Consortium Feuilletonorum Insaniaeque
(Bild: Gesners »Thierbuch« von 1606; Public Domain)
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Leipzig, 12. Dezember 2012, 01:28 | von Paco
Nun hat sich endlich ein Anlass gefunden! Am 5. Januar 2013 feiern ein paar Leute 60 Jahre »Warten auf Godot« on stage. Und da feiern wir mit und schicken den berühmtesten Godot-Darsteller aller Zeiten mit einer Creative Commons-Lizenz ins Netz:

Free Download (Alternativlink)
(PDF, 33 S., 326 kB)
Inhalt: Es sollte die Inszenierung des Jahres werden, Samuel Becketts »Warten auf Godot« am Hamburger Schauspielhaus. Die Rolle des im Stück gar nicht auftretenden Godot wurde mit der österreichischen Schauspielerlegende Johannes Weltmüller besetzt. Die Premiere am vorvergangenen Freitag endete im Tumult.
Ach so, wer kurz vor Weihnachten noch günstig in funkelndes Gold anlegen will: Der gleichnamige Band ist im April 2012 bei SuKuLTuR erschienen und enthält neben der Titelgeschichte die Reportagen »Leipzig Augustusplatz« und »Die Rosenmadonna« (124 Seiten, 14 Euro, ISBN 978-3-941592-32-2). Das Buch kann direkt beim Verlag oder über Amazon bestellt werden.
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Berlin, 9. August 2012, 14:05 | von Josik
(inspiriert von Marcus Jauer)
25 berühmte Günters ohne H:
Günter Amendt
Günter Baumann
Günter Behnisch
Günter Blöcker
Günter de Bruyn
Günter, der innere Schweinehund
Günter Eich
Günter Bruno Fuchs
Günter Gaus
Günter Graß
Günter Grünwald
Günter Guillaume
Günter Herburger
Günter Kunert
Günter Lamprecht
Günter Netzer
Günter Nooke
Günter Pfitzmann
Günter Rexrodt
Günter Rohrmoser
Günter Schabowski
Günter Strack
Günter Struve
Günter Verheugen
Günter Wallraff
25 berühmte Günthers mit H:
Günther and the Sunshine Girls
Günther Anders
Günther Beckstein
Günther Beelitz
Günther, der Treckerfahrer
Günther Fielmann
Günther Fischer
Günther Grotkamp
Günther Haack
Günther Maria Halmer
Günther Hoffmann
Günther Jauch
Günther Kaufmann
Günther Kaunzinger
Günther Klum
Günther von Lojewski
Günther Lütjens
Günther Nonnenmacher
Günther Oettinger
Günther Patzig
Günther Quandt
Günther Rall
Günther Rühle
Günther Saßmannshausen
Günther Weisenborn
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Leipzig, 29. Mai 2012, 08:15 | von Paco
Die Literaturzeitschrift EDIT, der SuKuLTuR Verlag
und Der Umblätterer präsentieren:
Weltmüller
Premiere
Morgen Abend in Leipzig:
Mittwoch, 30. Mai 2012, 20 Uhr
HALLE 14, Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig
Der Eintritt ist frei.
http://www.editonline.de/
veranstaltungen/
»Am 30. Mai, dem Tag der großen Premiere, sind pünktlich um 20 Uhr alle Plätze eingenommen. Das Haus ist gefüllt wie noch nie, in dem großen Saal herrscht eine schwer zu beschreibende Unruhe.
Alle warten. Auf Godot. Auf Weltmüller.« (S. 34)
Weltmüller · auf Papier · als E-Book
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Berlin, 17. März 2012, 11:25 | von Josik
Arndt
Arp
Bahrdt
Benn
Bloch
Böll
Brant
Brasch
Brecht
Brett
Broch
Brod
Busch
Christ
Coe
Dick
Dor
Dorst
Eich
Erb
Fet
Frayn
Freud
Fried
Fries
Frisch
Frost
Gide
Goetz
Goldt
Graf
Grass
Greene
Hacks
Hauff
Hein
Hein
Heym
Hogg
Huch
Huch
Hume
Ilf
Jahnn
Jens
Joyce
Kant
Keats
Kerr
King
Kirsch
Kirsch
Kling
Kracht
Kraus
Kroetz
Lenz
Lind
Loest
Mann
Mann
Mann
Mann
Mann
Neuss
Orths
Ott
Paul
Poe
Pound
Proust
Roth
Roth
Roth
Sachs
Sachs
Schleef
Schlink
Schmidt
Schuh
Self
Shaw
Spiel
Stein
Stein
Sterne
Storm
Sue
Tieck
Weiss
Wilde
Wolf
Wolfe
Woolf
Yeats
Zahl
Zech
Zorn
Zweig
Zweig
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Frankfurt/M., 12. Januar 2012, 14:05 | von Dique
(umbl) Die erste Ausgabe der 10 angeblich™ besten Feuilletonartikel des Vorjahres wurde an der Börse durchaus positiv aufgenommen, noch am gleichen Tag zogen die Kurse an und der DAX schloss mit beinahe einem Prozent im Plus. Schon im zweiten Jahr (eine österreichische Zeitung wurde mit dem Goldenen Maulwurf geehrt) bewegte sich der Index am Tag der Veröffentlichung nur seitwärts, um in den drei folgenden Jahren erheblich einzubrechen:

Die starken Einbrüche dieser Jahre gehen selbstverständlich zumindest teilweise auf die kontroversen Juryentscheidungen zurück (Iris Radisch und Maxim Biller). Die Trendwende kam mit den 2010er Nominierungen und dem Preisträger Christopher Schmidt, der den DAX um fast einen Prozent nach oben trieb. Dieser Trend hat sich nun stabilisiert, die Bekanntgabe der Preisträger am vergangenen Dienstag und der Goldene Maulwurf für Marcus Jauer von der FAZ vergoldeten auch die Kurse am deutschen Aktienmarkt, der deutlich über einen Prozent zulegen konnte.
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Leipzig, 9. Januar 2012, 00:20 | von Paco
Nur schnell die übliche kurze Ankündigung: Der Maulwurf steht wieder vor der Tür. In ca. 24 Stunden kürt Der Umblätterer zum siebten Mal seit 2005 die zehn besten Texte aus den Feuilletons des vergangenen Jahres (a.k.a. Der Goldene Maulwurf 2011). Und um gleich mal den BVB-Torwart Roman Weidenfeller zu zitieren: Die deutschsprachigen Feuilletonisten »have a grandios Saison gespielt«, auch 2011 wieder, und zwar alle.
Schon bis zum Frühjahr war ja mehr passiert als in so manchem Jahrzehnt der vorhergehenden Jahrhunderthälfte zusammengenommen. Und es gab dementsprechende feuilletonistische Fortsetzungsgeschichten. Die meisten Ereignisse wurden auch von den anderen Ressorts abgedeckt, aber richtig in seinem Element war das Feuilleton bei den Telenovelas um Guttenbergs Doktorarbeit und die sympathische Beltracchi-Fälscherbande mit ihrer zusammengefakten »Sammlung Jägers«.
Eine weitere feuilletonistische Großtat war die Idee der FAZ, Hans Ulrich Gumbrecht ein eigenes Blog zu geben, »Digital/Pausen«, und es ist eigentlich ein eigenes Subfeuilleton, ein intellektueller Playground mit einer markanten Themenwahl und einmaligem analytischem Durchstich. Zwischendurch gab es am 9. Oktober noch die »Jahrhundert-FAS« mit superster Staatstrojaner-Coverage – die Ausgabe war sofort vergriffen, die entsprechenden Seiten 41–47 gab es dann aber schnell als PDF zum Download (zu diesem Feuilletonevent gehört unbedingt auch der »Alternativlos«-Podcast Nr. 20 vom 23. Oktober).
In der SZ, der NZZ, der TAZ, der WELT, dem SPIEGEL, der ZEIT und im FREITAG standen natürlich auch wieder die unfassbarsten Sachen drin. Die Idee des Goldenen Maulwurfs ist ja, die noch nie falsifizierte Großartigkeit eines Feuilletonjahres in den zehn angeblich™ besten Artikeln zusammenzufassen. Das ist bei einer Longlist von diesmal 51 Artikelvorschlägen eigentlich zu knapp, aber wir werden es wieder hinkriegen. Dazu dann morgen mehr.
Hier noch schnell unsere Backlist, die Preisträger der vergangenen Feuilletonjahre:
2005 (#1 Stephan Maus/SZ)
2006 (#1 Mariusz Szczygieł/DIE PRESSE)
2007 (#1 Renate Meinhof/SZ)
2008 (#1 Iris Radisch/DIE ZEIT)
2009 (#1 Maxim Biller/FAS)
2010 (#1 Christopher Schmidt/SZ)
2011 (#1 ???/???)
Am Dienstag im Morgengrauen dann also die zehn besten Texte aus den Feuilletons des Jahres 2011. Hier.
Bis gleich,
Consortium Feuilletonorum Insaniaeque
(Bild: Wikimedia Commons)
Themenkreis: Consortium, Der Spiegel, Die Welt, Die Zeit, F-Zeitung, FAS, Freitag, NZZ, S-Zeitung | Kommentar schreiben | Trackback
Évora, 5. Januar 2012, 18:56 | von Paco
… wieder da getagt, wo es schön ist, diesmal ohne Skier, dafür im sinnlosen Schatten winterlicher Zitronenbäume.

Das Gegenlicht auf den Bildern ist auf ganz billige Weise natürlich metaphorisch zu verstehen, es ging ja auch ein bisschen um das letzte Feuilletonjahr.
Der Kampf um Platz #1, um den Goldenen Maulwurf für das Jahr 2011, dauert aber weiter an. »Noch ist nichts entschieden.«
Vielleicht müssen wir wie im letzten Jahr wieder kickern (JFTR, damals gewann das Team ›Christopher Schmidt/SZ‹ gegen eine kämpferische ›Mathieu von Rohr/SPIEGEL‹-Seleção).

Bekanntgabe der Jury-Entscheidung ist wie immer am zweiten Dienstag des Jahres, diesmal am 10. Januar 2012: Der Goldene Maulwurf – Best of Feuilleton 2011.
Feuilletonistische Grüße aus dem Alentejo,
i.A. Paco
–Consortium Feuilletonorum Insaniaeque–
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Berlin, 27. November 2011, 14:02 | von Josik
(Nach dem groooßen Erfolg der 50 berühmten Mittelinitiale:)
A. A. Milne
A. L. Kennedy
A. R. Penck
B. A. Baracus
B. B. King
C. C. Catch
C. F. Meyer
C. G. Jung
C. H. Beck
C. S. Lewis
C. W. Ceram
D. H. Lawrence
E. E. Cummings
E. M. Cioran
E. M. Forster
e. o. plauen
E. O. Wilson
E. T.
F. C. Delius
F. C. Weiskopf
F. K. Waechter
F. W. Bernstein
F. W. Murnau
FX Karl
G. G. Anderson
G. K. Chesterton
H. C. Artmann
H. G. Wells
H. M. Murdock
H. P. Baxxter
H. P. Lovecraft
I. M. Pei
J. D. Salinger
J. J. Abrams
J. K. Rowling
J. K. Simmons
J. M. Coetzee
J. R. Ewing
k. d. lang
KD Wolff
KT zu Guttenberg
L. A. Lakers
M. C. Escher
M. M. Warburg
M. N. Roy
N. N.
O. J. Simpson
O. W. Fischer
P. D. James
P. G. Wodehouse
P. M. Magazin
P. P. Arnold
P. T. Barnum
T. C. Boyle
T. E. Lawrence
T. S. Eliot
T. V. Kaiser
V. S. Naipaul
W. C. Fields
W. H. Auden
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Leipzig, 2. November 2011, 07:30 | von Paco

1. Am 30. August: Epiphanie.
2. Und am 4. September stand unser Slogan ganz groß in der FAS: »Das beste Feuilleton der Welt«. Erschrocken.
3. Pläne, den Umblätterer einzustellen.
4. »Kein Mensch in Paris weiß in Wahrheit, wer Habermas ist.« (Raddatz)
5. Vorschlag für eine Neuübersetzung des Begriffes ›Lumières‹: Leuchtgebiete.
6. Getting closer: DER GOLDENE MAULWURF 2011. Am Dienstag, 10. Januar 2012.
7. »Hegel, der größte Maulwurfsversteher aller Zeiten« – Jasper von Altenbockum im besten Maulwurf-Artikel des Jahres, der auch noch in der sowieso schon epochalen Jahrhundert-FAS stand.
8. »Tatsächlich muss man zugeben, dass Beltracchi den besten Campendonk malte, den es je gab.« (Niklas Maak) +1!
9. Weil ständig gefragt wird: Hier eine unvollständige Liste mit ein paar Presseberichten aus den letzten 100 Jahren Umblätterer.
10. »Mehr Vorworte!« (Goethe)
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