Leipzig, 24. August 2014, 15:29 | von Paco
356. wenn es dann wieder heißt
357. trotzten dem strömenden Regen
358. eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt
359. der etwas härteren Gangart
360. wichtiger als das große Geld
Mit Dank an Stuntman Bob.
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Leipzig, 23. August 2014, 14:26 | von Paco
351. kam schwungvoll aus der Kabine
352. besitzt zweifellos Vorbildcharakter
353. der Rest ist Geschichte
354. versichern Kenner der Materie
355. von betörender Schönheit
Wieder mit Dank an @nerd_cave und @HansHuett.
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Leipzig, 22. August 2014, 10:56 | von Paco
346. und fand dabei Erstaunliches heraus
347. lässt sich ganz ohne Übertreibung sagen
348. machte deutlich, dass er sich nicht verbiegen lasse
349. lässt sich keinen Maulkorb verpassen
350. brachte den Saal zum Kochen
Mit Dank an @nerd_cave.
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Leipzig, 21. August 2014, 17:21 | von Paco
341. ein schräger Vogel
342. ein Film für die ganze Familie
343. die rheinische Frohnatur
344. ein ganz edler Tropfen
345. symptomatisch für das ganze Spiel
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Leipzig, 20. August 2014, 16:59 | von Paco
336. kam es zum handfesten Streit
337. wie von Zauberhand
338. hat längst ein Umdenken begonnen
339. im Hier und Jetzt
340. magisch angezogen
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Leipzig, 19. August 2014, 08:58 | von Paco
331. zitterte sich zum Wahlsieg
332. und das völlig zu Recht
333. Rauschen im Blätterwald
334. unbequeme Wahrheiten
335. der Regimegegner
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Leipzig, 8. August 2014, 09:01 | von Paco
1. Kotze
2. Zwiebel
3. Hexe
4. Socke
5. Keks
6. Lappen
7. Fussel
8. der Doc
9. Lumpi
10. Krätze
11. Mikro
12. Pogo
13. Ratte
14. Stinker
15. Klecks
16. Wurzi
17. Kuba
18. Tomekk
19. Pulle
20. Rülps
(*) nach einer Idee von Wurzi,
vgl. auch www.punkname.de
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Leipzig, 26. Juli 2014, 19:21 | von Paco
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Auf dem Land, 1. Juli 2014, 17:03 | von Paco
30? Okay. 40? Okay. 50? Wooaaaw! Okay. Aber 60? Man wird doch nicht 60, Rainald Goetz wird doch nicht 60! Aber gut, »warum soll er nicht auch mal sechzig werden?«
Da ich schon mal zu einem anderen Betriebsjubiläum was geschrieben hatte, sollte ich auch diesmal einen Gratulationstext schreiben, aber dann lief Ende Mai gerade die Rhabarberernte auf Hochtouren und ich musste raus und mit helfen.
Jetzt gerade fiel mir das wieder ein und ich schaute mit einem bisschen find und grep -Hirn über den Archivdateien der letzten 20 Jahre einfach mal nach, was sich so alles anfand. Und am besten gefielen mir gleich die periodischen Backups, die ich damals 1998/99 mehr oder weniger täglich von »Abfall für alle« gewgettet hatte. Das Schöne daran war, dass man so nachverfolgen konnte, was Goetz nachträglich geändert hatte, und ich sah also mal ein paar DIFFs durch und das hier war gleich wieder super, Eintrag vom 19.11.98:
[URSPRÜNGLICHE VERSION]
1842. Auf CNN redet Starr, seinen Sonderermittlertext, die Selbstrechtfertigung eines Gerechten. Und auch der wird seine Hölle finden. IMPEACHMENT HEARINGS, live.
[ÜBERARBEITETE VERSION]
1842. Auf CNN redet Starr, die Sonderermittlersau. IMPEACHMENT HEARINGS, live.
Kenneth Starr, wer kennt ihn noch?, war der Ermittler in Sachen Lewinskyaffäre. Und Goetz verkürzt hier aufs Schönste seinen Gedanken. Im gedruckten »Abfall für alle«, sehe ich gerade, steht leider wieder die ursprüngliche Version, Seite 743. Keine Sonderermittlersau mehr. Und auch keinerlei Erwähnung dieses seltenen Tiers bei Google oder Google Books. Das muss sich ändern und ich präsentiere hiermit der Weltöffentlichkeit ein echtes Goetz’sches Dichterwort, das sonst in den Untiefen der Schriftstellerüberarbeitungen verloren geblieben wäre: eben die Sonderermittlersau.
Und die Idee ist sowieso, mal die ganzen damals gezogenen Dateien durchzugehen und was »Zum Überarbeitungsprozess im Œuvre des Rainald Goetz« zu machen. Aber jetzt beginnt erst mal die Getreideernte und ich muss wieder mit raus aufs Feld. Alles Gute, Rainald Goetz, nachträglich, zum sozusagen Sechzigsten!
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St. Petersburg, 25. Juni 2014, 22:04 | von Paco
Ach, Mann. Also okay. Der interessante Jakob-Augstein-Artikel »Wir töten, was wir lieben« war knapp zwei Jahre lang online. Doch auf einmal, in den Morgenstunden des vergangenen Freitags, hat ihn jemand von der Website freitag.de genommen (im Google-Cache wurde er mittlerweile auch überschrieben). Am selben Tag kurz davor hatten wir hier im Umblätterer die besten Stellen daraus zitiert, die zufällig mit denen des offiziellen Nachrufs des Print-»Spiegels« von letzter Woche mehr oder weniger übereinstimmten.
Irgendwo anders im Netz wurde Augstein daraufhin ein Eigenplagiat vorgeworfen. Davon distanzieren wir uns sehr, erstens, weil wir den Begriff des Eigenplagiats letztlich für unsinnig halten, und zweitens, weil in diesem Fall allein der Print-»Spiegel« und niemand anderes entscheiden muss, ob er so was haben will. Ansonsten ist diese Diskussion eigentlich vollkommen uninteressant. Eigentlich. Denn was hinwiederum dann doch sehr interessant ist: Die sofortige Sperrung des Artikels auf freitag.de, die sieht nun wirklich nach dilettantischem Spurenverwischen aus.
Dabei war es übrigens so, dass direkt nach Schirrmachers immer noch unfassbarem Tod auf der freitag.de-Startseite gestanden hat: »Frank Schirrmacher ist gestern im Alter von 54 Jahren gestorben«, um dann mit der Aufforderung fortzufahren: »Aus diesem Anlass lesen Sie noch einmal das Porträt, das Jakob Augstein im Jahr 2012 über den FAZ-Herausgeber schrieb« (vgl. Facebook – bitte wenigstens diesen Teaser im Netz lassen, danke!). Eben jenes Porträt, das dann kurze Zeit später von der Website verschwand. Noch mal durchgelesen hatte sich dieses Porträt beim »Freitag« aber anscheinend auch keiner mehr, stand dort doch wahrhaftig der Satz drin: »Thomas Steinfeld wird von nun an immer der Schirrmacher-Mörder sein.« Autsch.
Trotzdem ist Augsteins Text nach wie vor interessant zu lesen, und nun fragen wir so wie einst Robinson Crusoe seinen Inselkumpanen: »FREITAG, where is your Netzkompetenz?« Um dann fortzufahren: »Wir wollen unseren Text zurück!« Diese Adresse soll nie wieder ins Leere zeigen! Zur Erinnerung für die Verantwortlichen, es handelt sich um diesen Text:

So. Normalerweise interessieren uns Follow-up-Diskussionen nicht, weil der Umblätterer ein Retail Store ist, der Texte unter Ausschluss sämtlicher Garantien an Endverbraucher vermittelt. Aber nachdem hier jetzt Dutzende Leute immer wieder verbissen nachfragen, wo der Augstein-Text hin ist, kommt diesmal ausnahmsweise doch was nach, und außerdem wollen wir ja ebenfalls den Text zurück.
Und ab jetzt gilt wieder: Ceci n’est pas un Medienblog.
Themenkreis: Der Spiegel, Freitag | Kommentar schreiben | Trackback