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Vossianische Antonomasie (Teil 84)

Berlin, 5. August 2014, 10:42 | von Josik

 

  1. der Hartmut Mehdorn der ARD
  2. der Rockefeller der Ukraine
  3. das kanadische Heidi
  4. der Helmut Markwort von Springer
  5. der hessische Woody Allen

 


Vossianische Antonomasie (Teil 83)

Berlin, 2. August 2014, 09:36 | von Josik

 

  1. der Proust der Naturkunde
  2. ein Beppe Fenoglio des Bleniotals
  3. der deutsche Mark Zuckerberg
  4. der Elvis für die gebildeten Kreise
  5. der Pan Tau des literarischen Hard Cores, der Mauli für Erwachsene, die Akzentsau, der Wladimir Kaminer aus München

 


Vossianische Antonomasie (Teil 82)

Berlin, 1. August 2014, 12:26 | von Josik

 

  1. der Shakespeare Deterings
  2. der Hegel der Bundesrepublik
  3. Chinas Graf Stauffenberg
  4. der Markus Lanz des Bachmannpreises
  5. der Mario Götze des Lerchenbergs

 


Vossianische Antonomasie (Teil 81)

Berlin, 31. Juli 2014, 10:18 | von Josik

 

  1. the Idi Amin of Poulton-le-Fylde
  2. der Karl Heinz Bohrer für Arme
  3. der Klinsmann des deutschen Feuilletons
  4. der mexikanische Jesus
  5. die amerikanische Sappho

 


Vossianische Antonomasie (Teil 80)

Berlin, 30. Juli 2014, 10:10 | von Josik

 

  1. der Teddy Roosevelt des 21. Jahrhunderts
  2. ein Helmut Berger des Feuilletons
  3. der Erich Honecker des Internets
  4. der Jopi Heesters der »Bild« / der Jopi Heesters der Feder
  5. eine Art Che Guevara des russischen Chauvinismus

 


Vossianische Antonomasie (Teil 79)

Berlin, 29. Juli 2014, 16:48 | von Josik

 

  1. der Homer des 19. Jahrhunderts
  2. die Whoopi Goldberg Italiens
  3. the Elvis of cultural theory
  4. der Muhammad Ali des Interviews
  5. der Uslar des Boxens

 


Vossianische Antonomasie (Teil 78)

Berlin, 28. Juli 2014, 13:37 | von Josik

 

  1. die Jeanne d’Arc der literarischen Schwatzhaftigkeit
  2. ein Jeff Koons der Musik
  3. der Homer der Donauschwaben
  4. ein europäischer Frank Underwood
  5. der Marx des 21. Jahrhunderts

#390: Vgl. auch diesen und diesen Namensvetter.

 


Literarisches Rätsel

Berlin, 27. Juli 2014, 08:40 | von Josik

Dem Umblätterer ist es absolut ein Rätsel, warum das »Literarische Rätsel«, das die »Literarische Welt« allwöchentlich ausschreibt, nicht von viel mehr Autorinnen und Autoren als Selbstvermarktungsplattform genutzt wird.

Es ist zwar eigentlich ein bisschen unklar, wie da jeweils der Gewinner ermittelt wird, ob also beispielsweise alle eingehenden E-Mails ausgedruckt und zusammen mit den eingesandten Postkarten in eine Lostrommel geworfen werden und ob das Gewinnerblättchen dann von einer Rätselfee oder einem Schicksalsgott gezogen wird, aber darum geht’s ja jetzt auch gar nicht, jedenfalls war unter dem »Literarischen Rätsel« vor einiger Zeit folgende schöne Auflösung zu lesen:

»Vergangene Woche suchten wir ›Oblomow‹ von Iwan Gontscharow. Gewonnen hat Eginald Schlattner aus Hermannstadt/Siebenbürgen (Rumänien).«

Ist Eginald Schlattner denn tatsächlich weit und breit der einzige, der’s begriffen hat? Hallo, liebe Autorinnen und Autoren, aufgewacht und nachgedacht, ihr könnt hier die Nennung eures Namens, Wohnorts und Landes gewinnen, also kommt mal aus den Puschen!

Mit Eginald Schlattners Karriere jedenfalls geht’s weiterhin aufwärts: Es wurden sogar schon Bücher von ihm verfilmt und inzwischen nennt der »Perlentaucher« ihn auch nicht mehr in gedankenversunkener Abschreiberei »Reginald« Schlattner.
 


Vossianische Antonomasie (Teil 76)

Berlin, 25. Juli 2014, 15:26 | von Josik

 

  1. der Ronaldo der katholischen Kirche
  2. ein russischer Snowden
  3. die Leni Riefenstahl der Volksbefragung
  4. der Goethe der CDU
  5. der Béla Réthy des Literaturbetriebs

#376: Bei Min. 9:55.

 


Lyrik gegen Medien!

Berlin, 18. Juli 2014, 09:21 | von Josik

Der Endreim ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Die »Süddeutsche« und andere seriöse Zeitungen kolportieren derzeit ein Gedicht, das u. a. die folgenden Strophen enthält (Schreibweise behutsam verändert):

»FAZ« und »Tagesspiegel«?
Lieber kauf’ ich mir ’nen Igel!

»Taz« und »Rundschau«, ARD?
Hm, Moment, ich sage: Nee!

»Bild« oder »SZ« genehm?
Wie spät *ist* es? Ich muss geh’n!

Der Daumen, der nach unten zeigt,
der trifft bei mir auf Heiterkeit.

Viele andere Medien dürften sich aufgrund der Tatsache, dass sie in diesem Gedicht gar nicht erst erwähnt werden, erheblich düpiert fühlen. Um die Gefühle dieser Medien nicht zu verletzen, wird das Gedicht im folgenden lose weitergereimt.

»Mopo«, »Emma« und »Die Zeit«?
Hört gut zu, ich bin euch leid!

»Isvéstija« und »Kommersánt«?
Haltet einfach mal den Rand!

»Kronen Zeitung«, »Standard«, »Presse«?
Haltet einfach mal die Fresse!

»Tagi«, »Blick« und »NZZ«?
Früher wart ihr einmal phatt!

»Guardian« und »New York Times«?
Ihr vermiest mir voll die rhymes!

»Super Illu«, »Bunte«, »Gala«?
Für euch zahl’ ich nicht einen Taler!

»Börsen-Zeitung«, »Handelsblatt«?
Euch mach’ ich doch locker platt!

»Merkur«, »Lettre«, »Cicero«?
Euch spül’ ich sofort ins Klo!

Auch der Hokuspokus-»Focus«
liegt aus Jokus auf dem Locus!

»Junge Welt« und alte »Welt«?
Widewitt, wie’s euch gefällt!

ORF und ATV?
Euch Wappler mach’ ich jetzt zur Sau!

RTL und auch ProSieben
kann man sonstwohin sich schieben.

Mach’ es wie die Eieruhr:
Zähle die Minuten nur!

Und nun: Schafft zwei, drei, viele weitere Strophen!