Archiv des Themenkreises ›Buchbuch‹


100-Seiten-Bücher – Teil 193
Minna Canth: »Agnes« (1892)

München, 3. Dezember 2019, 11:15 | von Josik

Liisi verliebt sich auf der Mädchenschule in ihre Mitschülerin Agnes. Dann ist die Schulzeit zu Ende. Agnes verschwindet für lange Zeit nach St. Petersburg. Liisi bleibt in Finnland, heiratet einen Anwalt namens Antti und bekommt drei Kinder. Auf einmal kommt die elegante, geheimnisvolle, lebenslustige Agnes zurück. Nun bandelt sie mit Antti an. So, Leute, und jetzt steht ihr also vor der Entscheidung: Seid ihr eher auf der Seite von Liisi? Oder seid ihr eher auf der Seite von Agnes? Aber ganz egal auf wessen Seite ihr steht – das geniale Ende dieser Geschichte wird euch alle zufriedenstellen und glücklich machen.

Länge des Buches: ca. 140.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Minna Canth: Agnes. Roman. Übersetzung aus dem Finnischen von Nadine Erler. Barnstorf: Verlag 28 Eichen 2008. S. 3–78 (= 76 Textseiten).

(Einführung ins 100-Seiten-Projekt hier. Übersicht über alle Bände hier.)


100-Seiten-Bücher – Teil 192
Eva Illouz: »Die neue Liebesordnung« (2013)

München, 2. Dezember 2019, 11:20 | von Josik

Das Problem an Primärliteratur ist, dass sie oft viel zu lang ist. Die »Shades of Grey«-Trilogie z. B. erstreckt sich auf über 1.800 Seiten. Ich habe deshalb lieber auf kurze Sekundärliteratur zurückgegriffen, auf ein weniger als 100 Seiten umfassendes Buch über »Shades of Grey«, das eine sehr gute Zusammenfassung dessen enthält, was in der Primärliteratur geschieht. Im Folgenden schreibe ich also nicht über die Primärliteratur »Shades of Grey«, sondern über Sekundärliteratur zu »Shades of Grey«, mithin handelt es sich bei diesem meinem Textlein hier um Tertiärliteratur.

An der zentralen Stelle in ihrem Buch stellt Eva Illouz sinngemäß fest, dass Bestseller deshalb Bestseller sind, weil sie von vielen Leuten gut gefunden werden. Sie räumt zwar selbst ein, dass dies »tautologisch klingen mag« (S. 11), nennt ihre hochsympathische Tautologie aber trotzdem: »meine These« (ebd.). Tatsächlich ist diese These durchweg überzeugend, denn wie der sehr guten Inhaltsangabe von »Shades of Grey« (auf S. 33) zu entnehmen ist, ist der unfassbar reiche und smarte Christian Grey als Adoptivkind in einer liebevollen und gutsituierten Familie aufgewachsen, sein leiblicher Vater jedoch war gewalttätig, seine leibliche Mutter war eine kokainabhängige Prostituierte, und wer läse nicht gerne, wie sich das Sexleben von so jemandem entwickelt!

Völlig unerwartet lautet der vorletzte Satz in diesem Buch: »Shades of Grey ist schlechte Literatur« (S. 77). Doch warum sollte man über schlechte Literatur etwas schreiben? Das wäre ja Vergeudung wertvoller Lebenszeit.

Eva Illouz’ »Die neue Liebesordnung« ist gute Literatur.

Länge des Buches: ca. 180.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Eva Illouz: Die neue Liebesordnung. Frauen, Männer und Shades of Grey. Aus dem Englischen von Michael Adrian. Berlin: edition suhrkamp digital 2013. S. 3–89 (= 87 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 191
Daphne du Maurier: »Die Vögel« • »Wenn die Gondeln Trauer tragen« (1952/1971)

München, 1. Dezember 2019, 11:00 | von Josik

Wer Alfred Hitchcocks Film »Die Vögel« und den Film »Wenn die Gondeln Trauer tragen« sehr gerne einfach mal nicht sehen möchte, kann stattdessen natürlich die jeweiligen Erzählungen von Daphne du Maurier lesen, auf denen diese Filme basieren und die hier praktischerweise in einem Band versammelt sind.

Mit Nat Hocken, einer der Hauptpersonen in der Story »Die Vögel«, können ich und du und Müllers Kuh uns sehr gut identifizieren, denn als er »fünfzig gefrorene Vogelleichen« sieht, heißt es unmittelbar darauf: »Der Anblick hatte etwas Hässliches. Er gefiel ihm nicht« (S. 23). Man stelle sich vor, hier stünde das Gegenteil: »Der Anblick hatte etwas Erhabenes. Er gefiel ihm«. Da würden wir doch alle sofort denken, was ist denn das für eine kranke Sau. Aber er ist ja eben ganz normal, denn der Anblick von fünfzig gefrorenen Vogelleichen gefällt ihm ums Verrecken nicht.

Übrigens, die zweite Erzählung, »Wenn die Gondeln Trauer tragen«, ist sogar noch superer als »Die Vögel« und hat außerdem einen extremst hervorragenden Schluss.

Länge des Buches: ca. 210.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Daphne du Maurier: Die Vögel • Wenn die Gondeln Trauer tragen. Zwei Erzählungen. Aus dem Englischen von Christel Dormagen und Brigitte Heinrich. Berlin: Insel Verlag 2018. S. 7–145 (= 139 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 190
Annette von Droste-Hülshoff: »Die Judenbuche« (1842)

München, 30. November 2019, 11:50 | von Josik

Das »Topholz« (S. 34), das Annette von Droste-Hülshoff in ihrer weltberühmten »Judenbuche« erwähnt, haben die schwachmatischen Gebrüder Grimm in ihrem Wörterbuch einfach vergessen. Jedes erdenklich deppertste Zeug steht in diesem grotesk aufgeblähten Quatschwörterbuch drin, zum Beispiel die dereinst von Clemens J. Setz herausgepickten und im »Logbuch Suhrkamp« aufgeführten Begriffe GÜRBEL, SPRENZERLING, SPRÖSEN, WIELICHKEIT, LÜBIG, ZOLPEL, ABERSEL – doch das ungeheuer wichtige TOPHOLZ nicht!

Nun ist natürlich die Frage: Was genau versteht man eigentlich unter Topholz? Ist Topholz etwa superstes Holz, so wie Top-Preise eben sehr gute Preise sind, oder so wie Top-Spieler spitzenmäßige Spieler sind usw.? Ich habe zur Sicherheit bei Gerald nachgefragt, der von Beruf Experte ist für die entlegensten Randgebiete des Allgemeinwissens. Gerald hat das Topholzproblem im Handumdrehen auf eine ebenso simple wie geniale Weise gelöst: Er hat nämlich in einer englischen Übersetzung der »Judenbuche« die entsprechende Topholzstelle nachgeschlagen, und dort steht »brushwood«.

Wenn wir Droste-Hülshoff aus dem Englischen ins Deutsche zurückübersetzen, kommen wir also zu dem Schluss, dass Topholz nichts anderes ist als Reisig. Damit sind wir nun freilich bei einem lexikalischen Vogelabschuss ohnegleichen angelangt, denn Annette von Droste-Hülshoff wird zwar nicht in dem inexistenten Grimm’schen Eintrag zu »Topholz« zitiert, in dem existenten Grimm’schen Eintrag zu »Reisig« hingegen wird sehr wohl aus einem ihrer Gedichte zitiert: »und auf dem baume sasz ein fink, / der schleppte dürres moos und reisig«, und für die ganz Blöden schreiben die Grimms an dieser Stelle dann unfassbarerweise noch direkt dahinter in Klammern: »(zum nestbau)«.

Länge des Buches: ca. 100.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westphalen. Mit der »Geschichte eines Algerier-Sklaven« von August von Haxthausen und einem Nachwort von Christian Begemann. Berlin: Insel Verlag 2013. S. 9–75 (= 67 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 189
Jamaica Kincaid: »Nur eine kleine Insel« (1988)

München, 29. November 2019, 12:25 | von Josik

Leute, seid ihr bereit für die Wahrheit? Hier ist sie: »Was Sie hinsichtlich Ihres Touristendaseins schon immer befürchtet haben, stimmt genau: Ein Tourist ist ein häßlicher Mensch« (S. 17).

Länge des Buches: ca. 100.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Jamaica Kincaid: Nur eine kleine Insel. Aus dem Englischen übertragen von Ilona Lauscher. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1990. S. 3–78 (= 76 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 188
Roswitha Quadflieg: »KönigsSohn« (2012)

München, 28. November 2019, 13:00 | von Josik

Roswitha Quadflieg stellt ihrer supersten Geschichte zwei Mottos voran: An erster Stelle steht ein Satz, den sie Eugen Ruge zuschreibt. An zweiter Stelle stehen Verse von Friedrich Schiller. Und es ist doch wirklich extremst elegant, dass Roswitha Quadflieg ihre beiden Mottos nicht nach dem bedeutsamkeitsbasierten Bekanntheitsgrad der Autoren geordnet hat, sondern einfach alphabetisch.

Länge des Buches: ca. 100.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Roswitha Quadflieg: KönigsSohn. Eine kleine Geschichte. Frankfurt/M. und Basel: Stroemfeld Verlag 2012. S. 3–95 (= 93 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 187
Hao Jingfang: »Peking falten« (2012)

München, 27. November 2019, 14:05 | von Josik

Was muss man tun, um im Jahr 2016 beim »Hugo Award«, dem wichtigsten Science-Fiction-Literaturpreis, in der Kategorie »Best Novelette« den Mitbewerber Stephen King aus dem Rennen zu werfen? Na ganz einfach: Man muss Hao Jingfang heißen, in Pekings Nachbarstadt Tianjin geboren worden sein, 32 Jahre alt sein, Physik studiert haben, in Wirtschaftswissenschaften promoviert worden sein, als Ökonomin für den Thinktank China Development Research Foundation arbeiten und die Science-Fiction-Novelette »Peking falten« geschrieben haben.

Darin beschreibt Hao Jingfang auf S. 46/47 das Auto der Zukunft: Es ist »[e]in einsitziger Wagen […]. Der schwarze Wagen besaß zwei Räder und ein baldachinartiges Dach, er ähnelte einer alten Kutsche oder einer Rikscha, wie man sie im Fernsehen sah, nur dass kein Pferd oder Mensch diesen Wagen zog. Das Fahrzeug hielt an und senkte sich nach vorn hin ab.« Jetzt muss man in den Wagen hineinklettern. »Dann richtete sich der Wagen wieder auf und rollte gemächlich davon, als zöge ihn ein unsichtbares Kutschpferd« (S. 46), denn es ist ein »fahrerloses Fahrzeug« (S. 47).

Nun, mir dünkt, das einzige Science-Fiction-hafte an dieser Schilderung ist, dass es in der Zukunft wieder Fernsehen geben wird, was man sich heutzutage, wo niemand mehr Fernsehen kuckt, ja in der Tat nur schwer vorstellen kann. Was das beschriebene Fahrzeug angeht, so erscheint vor dem geistigen Auge natürlich sofort eine Art Renault Twizy oder eine Art Seat Minimó. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, entspricht das vorgebliche Science-Fiction-Fahrzeug eigentlich sogar ziemlich präzise dem Fiat 126, falls den noch jemand kennt.

Länge des Buches: ca. 100.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Hao Jingfang: Peking falten. Erzählung. Übersetzung aus dem Englischen von Jakob Vandenberg. Mit einem Vorwort von Kai Strittmatter. Coesfeld: Elsinor Verlag 2017. S. 11–84 (= 74 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 186
Urs Widmer: »Der Geliebte der Mutter« (2000)

Moskau, 26. November 2019, 09:20 | von Paco

Die Landung auf dem Edward-Snowden-Flughafen Scheremetjewo war etwas ruppig, der Kapitän musste scharf bremsen, um den Jet in ruhiges Rollen zu bringen. Auf meinem Nebensitz lag der Roman, den ich zwischen Berlin und Moskau zu Ende gelesen hatte. Durch den Bremsruck rutschte das Buch vom Sitz und segelte unter mehreren Reihen hindurch nach vorn.

Als in der Kabine das Licht anging, hatte ich mir schon den Satz zurechtgelegt, mit dem ich gleich die Sitzreihen vor mir abschreiten wollte: »Entschuldigen Sie bitte, ist bei Ihnen vielleicht das Buch des berühmten Schweizer Autors Urs Widmer gelandet? Es handelt sich um den Kurzroman ›Der Geliebte der Mutter‹ und er gehört mir.«

Ich musste gar nicht weit gehen. Schon zwei Reihen vor mir hielt eine junge Frau das Buch hoch und war außer sich. Ich bedeutete ihr, dass das mein Buch sei, und sah plötzlich, worüber sie so in Wallung geraten war. Auf ihrem Schoß lag ein anderes Buch des Diogenes-Verlags, ebenfalls Urs Widmer, »Der blaue Siphon«. Und sie schrie mir begeistert entgegen, dass sie den »Geliebten der Mutter« gerade gelesen habe, und das verblüffte mich nun natürlich auch ziemlich.

»There you go, young man!«, sagte sie, als sie mir das Buch zurückgab, einen Satz der Mutter aufnehmend, den diese sich für ihren Besuch in New York zurechtgelegt hatte (S. 122).

Und wenn mich nicht alles täuscht, so war dieser Aeroflot-Flug die Geburtsstunde des »Urs Widmer Bookclub Moskau«.

Länge des Buches: ca. 203.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Urs Widmer: Der Geliebte der Mutter. Roman. Zürich: Diogenes 2003. S. 3–130 (= 128 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 185
Olga Tokarczuk: »Spiel auf vielen Trommeln« (2001)

München, 25. November 2019, 10:45 | von Josik

Es ist ganz wunderbar, wie antiblumig Olga Tokarczuk, die Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2018, in ihren Erzählungen, sobald sie das Wetter schildern möchte, einfach schreibt: »[D]as Wetter war schön« (S. 9). Zum Vergleich: Der Schriftsteller Hugo Bettauer hat in der Wiener Zeitung »Der Tag« vom 27. April 1924 über seinen ehemaligen Klassenkameraden Karl Kraus ziemlich belustigt notiert: »Es ging ihm nicht aus der Feder, zu schreiben: ›Die herrliche Frühlingssonne beleuchtete einen lieblichen Sonntag.‹ Er hätte sich sicher damit begnügt, zu sagen: ›Es war Frühling und die Sonne schien.‹ Es war direkt zum Verzweifeln«.

Nun ist das Wetter aber das langweiligste und unergiebigste aller Themen, deshalb ist es ja so erfrischend, dass Olga Tokarczuk sich diesem albernen Wetterbeschreibungsweltliteraturcontest einfach verweigert. Stattdessen heißt es bei ihr hyperlakonisch: »Und das Wetter war herrlich, wie es im Mai so ist« (S. 24). Oder bei einer Szene, die Anfang Januar spielt: »Der Abend kam sehr schnell, wie es um die Jahreszeit üblich ist« (S. 43). Und in einer weiteren Erzählung heißt es kurz: »Damit begann dann ein seichtes Gespräch über das Wetter« (S. 125). Genial!

Länge des Buches: ca. 150.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Olga Tokarczuk: Spiel auf vielen Trommeln. Erzählungen. Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. Mit einem Nachwort von Katharina Döbler. Berlin: Matthes & Seitz Verlag 2006. S. 3–135 (= 133 Textseiten).

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100-Seiten-Bücher – Teil 184
Irmtraud Morgner: »Die wundersamen Reisen Gustavs des Weltfahrers« (1972)

München, 24. November 2019, 10:40 | von Josik

Die prophetische Gabe der DDR-Literatur kann man nur bewundern. Schon 1972 schrieb Irmtraud Morgner: »Fußballtrainer Scholl rezitierte drei Gedichte« (S. 101). Gemeint war zwar offensichtlich nicht Mehmet Scholl, der ehemalige Trainer der U13-Junioren des FC Bayern München, sondern Oliver Kahn, und auch Oliver Kahn rezitierte ja gar nicht drei, sondern bloß ein einziges Gedicht, aber dieses eine Gedicht ist mindestens genauso gut wie irgendwelche drei anderen Gedichte zusammengenommen, denn es handelt sich um das berühmte Gedicht »Der Panther« von Rainer Maria Rilke.

Auf YouTube kann man dieser Rezitation andächtig lauschen, und Oliver Kahn schiebt sogar gleich noch eine Interpretation hinterher: »Ja, es ist natürlich für so ein Tier wahrscheinlich keine schöne Sache, sich in einem wirklichen Käfig zu befinden. In dem Fall ist der Käfig ja wirklich.« Dann kommt Kahn auf seinen eigenen Käfig (der kein wirklicher Käfig ist) zu sprechen und fragt: »Ist mein symbolischer Käfig psychologisch?« Darüber sollten wir alle ein bisschen nachdenken.

Länge des Buches: ca. 230.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Irmtraud Morgner: Die wundersamen Reisen Gustavs des Weltfahrers. Lügenhafter Roman mit Kommentaren. Berlin und Weimar: Aufbau Verlag 1983. S. 3–118 (= 116 Textseiten).

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