Archiv des Themenkreises ›Consortium‹


Die DAX-Maulwurf-Korrelation

Frankfurt/M., 12. Januar 2012, 14:05 | von Dique

(umbl) Die erste Ausgabe der 10 angeblich™ besten Feuilletonartikel des Vorjahres wurde an der Börse durchaus positiv aufgenommen, noch am gleichen Tag zogen die Kurse an und der DAX schloss mit beinahe einem Prozent im Plus. Schon im zweiten Jahr (eine öster­reichische Zeitung wurde mit dem Goldenen Maulwurf geehrt) bewegte sich der Index am Tag der Veröffentlichung nur seitwärts, um in den drei folgenden Jahren erheblich einzubrechen:

Die DAX-Maulwurf-Korrelation

Die starken Einbrüche dieser Jahre gehen selbstverständlich zumindest teilweise auf die kontroversen Juryentscheidungen zurück (Iris Radisch und Maxim Biller). Die Trendwende kam mit den 2010er Nominierungen und dem Preisträger Christopher Schmidt, der den DAX um fast einen Prozent nach oben trieb. Dieser Trend hat sich nun stabilisiert, die Bekanntgabe der Preisträger am vergangenen Dienstag und der Goldene Maulwurf für Marcus Jauer von der FAZ vergoldeten auch die Kurse am deutschen Aktienmarkt, der deutlich über einen Prozent zulegen konnte.
 


Feuilletonismus 2011

Leipzig, 9. Januar 2012, 00:20 | von Paco

Maulwurf popping up!Nur schnell die übliche kurze Ankündigung: Der Maulwurf steht wieder vor der Tür. In ca. 24 Stun­den kürt Der Umblätterer zum siebten Mal seit 2005 die zehn besten Texte aus den Feuilletons des vergangenen Jahres (a.k.a. Der Goldene Maulwurf 2011). Und um gleich mal den BVB-Torwart Roman Weidenfeller zu zitieren: Die deutschsprachigen Feuilletonisten »have a grandios Saison gespielt«, auch 2011 wieder, und zwar alle.

Schon bis zum Frühjahr war ja mehr passiert als in so manchem Jahrzehnt der vorhergehenden Jahrhunderthälfte zusammen­genommen. Und es gab dementsprechende feuilletonistische Fort­setzungsgeschichten. Die meisten Ereignisse wurden auch von den anderen Ressorts abgedeckt, aber richtig in seinem Element war das Feuilleton bei den Telenovelas um Guttenbergs Doktorarbeit und die sympathische Beltracchi-Fälscherbande mit ihrer zusammengefakten »Sammlung Jägers«.

Eine weitere feuilletonistische Großtat war die Idee der FAZ, Hans Ulrich Gumbrecht ein eigenes Blog zu geben, »Digital/Pausen«, und es ist eigentlich ein eigenes Subfeuilleton, ein intellektueller Playground mit einer markanten Themenwahl und einmaligem analytischem Durchstich. Zwischendurch gab es am 9. Oktober noch die »Jahrhun­dert-FAS« mit superster Staatstrojaner-Coverage – die Ausgabe war sofort vergriffen, die entsprechenden Seiten 41–47 gab es dann aber schnell als PDF zum Download (zu diesem Feuilletonevent gehört unbedingt auch der »Alternativlos«-Podcast Nr. 20 vom 23. Oktober).

In der SZ, der NZZ, der TAZ, der WELT, dem SPIEGEL, der ZEIT und im FREITAG standen natürlich auch wieder die unfassbarsten Sachen drin. Die Idee des Goldenen Maulwurfs ist ja, die noch nie falsifizierte Großartigkeit eines Feuilletonjahres in den zehn angeblich™ besten Artikeln zusammenzufassen. Das ist bei einer Longlist von diesmal 51 Artikelvorschlägen eigentlich zu knapp, aber wir werden es wieder hinkriegen. Dazu dann morgen mehr.

Hier noch schnell unsere Backlist, die Preisträger der vergangenen Feuilletonjahre:

2005   (#1 Stephan Maus/SZ)
2006   (#1 Mariusz Szczygieł/DIE PRESSE)
2007   (#1 Renate Meinhof/SZ)
2008   (#1 Iris Radisch/DIE ZEIT)
2009   (#1 Maxim Biller/FAS)
2010   (#1 Christopher Schmidt/SZ)
2011   (#1 ???/???)

Am Dienstag im Morgengrauen dann also die zehn besten Texte aus den Feuilletons des Jahres 2011. Hier.

Bis gleich,
Consortium Feuilletonorum Insaniaeque

 
(Bild: Wikimedia Commons)


Das Consortium Feuilletonorum hat …

Évora, 5. Januar 2012, 18:56 | von Paco

wieder da getagt, wo es schön ist, diesmal ohne Skier, dafür im sinnlosen Schatten winterlicher Zitronenbäume.

Drei Bilder (Alentejo)

Das Gegenlicht auf den Bildern ist auf ganz billige Weise natürlich metaphorisch zu verstehen, es ging ja auch ein bisschen um das letzte Feuilletonjahr.

Der Kampf um Platz #1, um den Goldenen Maulwurf für das Jahr 2011, dauert aber weiter an. »Noch ist nichts entschieden.«

Vielleicht müssen wir wie im letzten Jahr wieder kickern (JFTR, damals gewann das Team ›Christopher Schmidt/SZ‹ gegen eine kämpferische ›Mathieu von Rohr/SPIEGEL‹-Seleção).

Drei Bilder (Alentejo)

Bekanntgabe der Jury-Entscheidung ist wie immer am zweiten Diens­tag des Jahres, diesmal am 10. Januar 2012: Der Goldene Maulwurf – Best of Feuilleton 2011.

Feuilletonistische Grüße aus dem Alentejo,

i.A. Paco
–Consortium Feuilletonorum Insaniaeque–
 


60 berühmte Doppelinitiale

Berlin, 27. November 2011, 14:02 | von Josik

(Nach dem groooßen Erfolg der 50 berühmten Mittelinitiale:)

 
A. A. Milne
A. L. Kennedy
A. R. Penck

B. A. Baracus
B. B. King

C. C. Catch
C. F. Meyer
C. G. Jung
C. H. Beck
C. S. Lewis
C. W. Ceram

D. H. Lawrence

E. E. Cummings
E. M. Cioran
E. M. Forster
e. o. plauen
E. O. Wilson
E. T.

F. C. Delius
F. C. Weiskopf
F. K. Waechter
F. W. Bernstein
F. W. Murnau
FX Karl

G. G. Anderson
G. K. Chesterton

H. C. Artmann
H. G. Wells
H. M. Murdock
H. P. Baxxter
H. P. Lovecraft

I. M. Pei

J. D. Salinger
J. J. Abrams
J. K. Rowling
J. K. Simmons
J. M. Coetzee
J. R. Ewing

k. d. lang
KD Wolff
KT zu Guttenberg

L. A. Lakers

M. C. Escher
M. M. Warburg
M. N. Roy

N. N.

O. J. Simpson
O. W. Fischer

P. D. James
P. G. Wodehouse
P. M. Magazin
P. P. Arnold
P. T. Barnum

T. C. Boyle
T. E. Lawrence
T. S. Eliot
T. V. Kaiser

V. S. Naipaul

W. C. Fields
W. H. Auden

 


Vorwort zum laufenden Feuilletonjahr (3/2011)

Leipzig, 2. November 2011, 07:30 | von Paco

Masuren

1. Am 30. August: Epiphanie.

2. Und am 4. September stand unser Slogan ganz groß in der FAS: »Das beste Feuilleton der Welt«. Erschrocken.

3. Pläne, den Umblätterer einzustellen.

4. »Kein Mensch in Paris weiß in Wahrheit, wer Habermas ist.« (Raddatz)

5. Vorschlag für eine Neuübersetzung des Begriffes ›Lumières‹: Leuchtgebiete.

6. Getting closer: DER GOLDENE MAULWURF 2011. Am Dienstag, 10. Januar 2012.

7. »Hegel, der größte Maulwurfsversteher aller Zeiten« – Jasper von Altenbockum im besten Maulwurf-Artikel des Jahres, der auch noch in der sowieso schon epochalen Jahrhundert-FAS stand.

8. »Tatsächlich muss man zugeben, dass Beltracchi den besten Campendonk malte, den es je gab.« (Niklas Maak) +1!

9. Weil ständig gefragt wird: Hier eine unvollständige Liste mit ein paar Presseberichten aus den letzten 100 Jahren Umblätterer.

10. »Mehr Vorworte!« (Goethe)

 
Was bisher geschah:
 
Vorwort Nr. 1/2011Nr. 2/2011

 


50 berühmte Mittelinitiale

Leipzig, 13. Mai 2011, 07:20 | von Paco

 
Ernst A. Grandits
Robert A. Heinlein
Ijoma A. Mangold
Frank A. Meyer
George A. Romero
Moritz A. Sachs

Cecil B. DeMille
Johannes B. Kerner
Robert B. Pippin
Isaac B. Singer

Joachim C. Fest
Michael C. Hall
Nicolae C. Ionescu
John C. Reilly

John D. Rockefeller
Franklin D. Roosevelt

Adele E. Goldberg
Alfred E. Neumann
Dieter E. Zimmer

Donald F. Duck
John F. Kennedy

Harry G. Frankfurt
Heinz G. Konsalik

Marcus H. Rosenmüller

Mary J. Blige
Michael J. Fox
Alfred J. Kwak
Fritz J. Raddatz
Clemens J. Setz

Philip K. Dick
Ursula K. Le Guin
Joanne K. Rowling

Hermann L. Gremliza
Samuel L. Jackson

Henryk M. Broder
Pierre M. Krause

Roger O. Thornhill

Reinhard P. Gruber
Horst P. Horst
Samuel P. Huntington

Johannes R. Becher
Douglas R. Hofstadter

William S. Burroughs
Harry S. Truman

James T. Kirk

Moritz v. Uslar

Theodor W. Adorno
George W. Bush

Christian Y. Schmidt

Martin Z. Schröder

 


60 Dreifachrufe der Kulturgeschichte

Leipzig, 23. März 2011, 07:25 | von Paco

Yeah, Yeah, Yeah   (Walter Ulbricht)
Hopp, hopp, hopp!   (Carl Hahn)
Lernen, lernen, lernen   (Lenin)
Dran, dran, dran!   (Thomas Müntzer)
Shantih shantih shantih   (T. S. Eliot)

Reiten, reiten, reiten   (Rilke)
À Berlin ! à Berlin ! à Berlin !   (Émile Zola)
Herrlich, herrlich, herrlich!   (Bertolt Brecht)
Nee, nee, nee   (Ton Steine Scherben)
Hoiho! Hoiho! Hoiho!   (Wagner)

Waterloo ! Waterloo ! Waterloo !   (Victor Hugo)
never, never, never   (Rule, Britannia!)
Hurra, hurra, hurra!   (Freiligrath)
Thamus, Thamus, Thamus!   (Plutarch)
WWW   (Tim Berners-Lee)

Gimme Gimme Gimme   (ABBA)
Heil, heil, heil   (Beethoven, Fidelio)
Hass, Hass, Hass   (Jens Friebe)
No, No, No   (Destiny’s Child)
No. No. No.   (Margaret Thatcher)

Tora! Tora! Tora!   (~)
Radamès! Radamès! Radamès!   (Verdi)
Ich protestiere! Ich protestiere! Ich protestiere!   (García Lorca)
Mein Sohn! mein Sohn! mein Sohn!   (Schiller, Räuber)
nu, nu, nu / haute, haute, haute / sec, sec, sec   (Charles Cros)

Ночь, ночь, ночь   (Ilja Ilf + Jewgeni Petrow)
Avanti Avanti Avanti   (Vico Torriani)
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!   (die Mühle)
Du Verbrecher! Du Verbrecher! Du Verbrecher!   (Bulgakow)
ich sage Ihnen auch warum / ich sage Ihnen auch warum / ich sage Ihnen auch warum   (Karl-Theodor zu Guttenberg)

Mord. Mord. Mord.   (Tucholsky)
Sad, Sad, Sad   (Rolling Stones)
Cry, Cry, Cry   (Johnny Cash)
Ich Ich Ich   (Robert Gernhardt)
Genau, genau, genau.   (Gunther Schmäche)

Hey Hey Hey   (Rebecca Casati)
Summ, summ, summ   (Hoffmann von Fallersleben)
Fakten, Fakten, Fakten   (Focus)
Brecht ! Brecht ! Brecht !   (Jean-Jacques Gautier)
Nein, nein, nein.   (Marcel Reich-Ranicki)

Da Da Da   (Trio)
Urusai, urusai, urusai!   (Shakugan no Shana)
Ich bin empört, ich bin empört, ich bin empört!   (Rolf Herricht)
The gold … the gold … the gold.   (Alan Seeger)
Touch me, touch me now / Touch me, touch me now / Touch me, touch me now   (Samantha Fox)

try, try, try   (Neville Chamberlain)
Toi, toi, toi   (~)
Death, Death, Death   (Walt Whitman)
Bloody Mary, Bloody Mary, Bloody Mary.   (Folklore)
Half a league, half a league, half a league   (Alfred Lord Tennyson)

Ack! Ack! Ack!   (Mars Attacks!)
burn, burn, burn   (Jack Kerouac)
21, 21, 21   (Scott Walker)
Betelgeuse, Betelgeuse, Betelgeuse.   (Beetle Juice)
Fort! Fort! Fort!   (Sabrina Janesch, Katzenberge)

Let’s Go, Let’s Go, Let’s Go   (Hank Ballard & the Midnighters)
Boredom, boredom, boredom   (Buzzcocks)
yada yada yada   (Seinfeld)
Repetition, repetition, repetition   (The Fall)
et cetera, et cetera, et cetera   (Nikolaus II. von Russland)
 


Feuilletonismus 2010

Leipzig, 10. Januar 2011, 00:15 | von Paco

The Golden MoleIn wenigen Stunden, am Dienstagmorgen, 11. Januar 2011, kürt Der Umblätterer zum sechsten Mal seit 2005 die zehn besten Texte aus den Feuilletons des vergan­genen Jahres (a.k.a. Der Goldene Maulwurf 2010).

Die (interne) Longlist war diesmal 49 Artikel lang. Das entspricht also pro Woche knapp einem Artikel, der unseren sicher fragwürdigen Kriterien irgendwie entsprochen hat, hehe. Danke, German Feuilleton!

Öfters hört man ja mal jemanden sagen: »DIE ZEIT ist wieder besser geworden.« Oder: »Die SZ ist wieder besser geworden.« Usw. usw. Solche Aussagen sind natürlich einer selektiven Wahrnehmung ge­schuldet (Probeabo?), denn die erwähnten Zeitungen waren ja nie schlecht, und noch immer gilt, was wir hier letztes Jahr behauptet haben (und was schönerweise auch das Grimme-Institut in die Begründung für unsere Nominierung übernommen hat): Wir haben es immer noch und immer wieder mit dem besten Feuilleton aller Zeiten zu tun.

Unser Kriterium ist ja, siehe hier, die Kaffeehausfähigkeit eines Zeitungsartikels. Es geht aber immer auch um den Zusammenhang Zeitung, um die etwaige Schönheit einer einzelnen formvollendeten Feuilletonseite. Es war ein großer Moment des Feuilletonjahres 2010, als Rainald Goetz am 8. April bei Harald Schmidt saß und eine Seite des FAZ-Feuilletons hochhielt, links ein Hettche-Artikel, rechts ein Bild, und dazu die Worte sprach: »Ich finde, das schaut einfach super aus irgendwie.« (YouTube, bei Min. 1:25)

Es gab im letzten Jahr überraschende Coups wie den Plagiatstext von, ähm, Durs Grünbein in der FAZ (nur echt mit den doppelten Anfüh­rungszeichen) und den Recap des Bachmann-Wettlesens von Airen in der FAS. Überhaupt gab es viel Meta-Polterei zum Literatur- und Rezensionsbetrieb (z. B. Jörg Sundermeier in der »Jungle World«, Sibylle Lewitscharoff in der »Welt«, Arno Widmann in der FR, Martin Hielscher und Helmut Böttiger in der SZ). Und es gab ein sagenhaftes Nicht-Interview, das Johanna Adorján mit Reich-Ranicki geführt und das offenbar immer noch so viele Fans hat, dass einige von ihnen uns Mails schickten und verlangten vorschlugen, es in die Top Ten aufzunehmen.

Das war jetzt ein kurzer Rückblick nur auf die Literaturberichterstat­tung des letzten Jahres. Das Feuilleton, dieser »nicht enden wollenden Gegenwartsroman mit all seinen literarischen Glanzpunkten und inhalt­lichen Schrecklichkeiten«, war natürlich viel reicher. In ein paar Stunden dann, wie gesagt, mehr.

Hier noch schnell unsere Backlist, die Preisträger der vergangenen Feuilletonjahre:

2005
*   2006   *
*       2007       *
*   2008   *
2009

Bis Dienstag im Morgengrauen,
Consortium Feuilletonorum Insaniaeque
 


Das Consortium hat …

St. Moritz, 5. Januar 2011, 14:02 | von Paco

wieder da getagt, wo es schön ist. Noch die letzten Feuilletons des Jahres gelesen, dann hinaus auf den Hang.

Drei Bilder

Bei so viel Schönwetter stumpft ja eine Handykamera der ersten Ge­neration noch erkennbarer vor sich hin, der Meteoriteneinschlag auf Angie Merkels Loipe (Bild rechts) ist daher nur unzureichend zu erken­nen. Wobei ultraschlechte Handyfotos hier ja so was wie eine Tradition haben, siehe die Kaffeehäuser des Monats, hehe.

Die Ergebnisse unserer Après-Ski-Tagungen folgen dann hier wie geplant nächsten Dienstag, am 11. Januar: Der Goldene Maulwurf – Best of Feuilleton 2010.

Feuilletonistische Grüße,

i.A. Paco
–Consortium Feuilletonorum Insaniaeque–
 


40 Doppelrufe der Kulturgeschichte

Leipzig, 10. November 2010, 12:09 | von Paco

Handeln! Handeln!   (Fichte)
Schnell, schnell!   (Baron Holstein, der Schnitzelesser)
The horror, the horror!   (Joseph Conrad)
Nach Moskau! Nach Moskau!   (Tschechow)
Lang Lang   (die Eltern von Lang Lang)

Dahin! Dahin   (Goethe)
Ei, ei! Ney, Ney!   (Friedrich Rückert)
Allein Allein   (Polarkreis 18)
Tiger, tiger   (William Blake)
(«Pallaksch. Pallaksch.»)   (Celan feat. Hölderlin)

Ja, ja; nein, nein.   (Matthäus-Evangelium)
Gute Ruh’, gute Ruh’!   (Wilhelm Müller)
Mein Vater, mein Vater   (Goethe)
Zu Hilfe! Zu Hilfe!   (Emanuel Schikaneder/Mozart)
Wir weben, wir weben!   (Heine)

The window! The window!   (H. P. Lovecraft)
Out, out   (Shakespeare)
So, so!   (Kurt Schwitters)
well, well   (John Lennon)
Serenity Now! Serenity Now!   (Seinfeld)

Kraweel, kraweel!   (Loriot)
Manta, Manta   (~)
schtzngrmm / schtzngrmm   (Ernst Jandl)
Vorbei, vorbei   (Henning Ahrens)
întotdeauna, întotdeauna   (M. Blecher)

Hojotoho! Hojotoho!   (Richard Wagner)
Das Schnabeltier, das Schnabeltier   (Robert Gernhardt)
merdre, merdre   (Alfred Jarry)
Thalatta! Thalatta!   (Xenophon)
Hail, Hail   (Pearl Jam)

szara naga jama / szara naga jama   (Miron Białoszewski)
Brekekekex koax koax. Brekekekex koax koax.   (Aristophanes)
Nudge Nudge   (Monty Python)
Vera! Vera!   (Pink Floyd)
La-di-da, la-di-da   (Annie Hall)

Attica! Attica!   (Dog Day Afternoon)
Toga! Toga!   (Animal House)
Hey, Stella! Hey, Stella!   (A Streetcar Named Desire)
Sanctuary! Sanctuary!   (The Hunchback of Notre Dame [1939])
Madness! Madness!   (The Bridge on the River Kwai)