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Kaffeehaus des Monats (Teil 85)

sine loco, 25. November 2014, 20:21 | von Baumanski

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Steam Coffee, Helsinki, ein wie immer absichtsvoll schlechtes Foto, sry

Helsinki
Das »Steam Coffee« in der Kaisaniemenkatu.

(Man könnte sich in Finnland ausschliesslich von Lachs und Zimtschnecken ernähren, und so weit weg davon bin ich nicht. Die Zimtschnecken heissen hier »Korvapuusti«, aber ich versuche es natürlich nie auf Finnisch, zumal ich nicht weiss, ob man im Akkusativ oder im Partitiv bestellt. Ausserdem können ja alle Finnen perfekt Englisch. Ganz anders ist das in der ungarischen Provinz, wo die Speisekarte ähnlich unverständlich ist, aber Fremdsprachenkenntnisse rar, und man muss sich dort also ein paar Lebensmittel auf Ungarisch merken. Zimtschnecken zum Beispiel heissen »Fahéjas csiga«.)
 


Kaffeehaus des Monats (Teil 84)

sine loco, 12. November 2014, 13:58 | von Baumanski

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Das Café Zähringer in Zürich, ein wie immer absichtsvoll schlechtes Foto, sry

Zürich
Das »Café Zähringer« am Zähringerplatz.

(Ich lese gerade etwas von Timothy Garton Ash, und da horche ich natürlich auf, als am Nebentisch jemand mit extrem sympathischem Akzent den schönen Satz sagt: »Auf eine Revolución folgt immer eine Evolución.« Es scheint sich um eine Deutsch-Konversationsgruppe zu handeln, auch viele Amerikaner dabei, aber das Gespräch bewegt sich leider von der Revolución weg und hin zu alltäglicheren Dingen (»Mein Schwiegerelterns Geburtstag ist im Januar« etc.). Dafür beginnt nun ein bärtiger Herr mit Kopftuch scheinbar planlos, aber äusserst gewissenhaft Stühle umzustellen und das Büchergestell neu zu ordnen. Ja, das ist ein guter Ort hier, linksalternativ, aber natürlich auch helvetisch-ordentlich. Der Cappuccino kostet fünf Franken sechzig.)
 


Vossianische Antonomasie (Teil 68)

Oxford, 2. Juni 2014, 20:34 | von Baumanski

 

  1. der Zeus des Münchner Filmolymp
  2. the Masaryk of the 1990s
  3. der Hieronymus Bosch der Moderne
  4. die Jutta Ditfurth eines fundamentalistischen Neoliberalismus
  5. the Robert Mugabe of Scottish politics

Dank an Luisa für #336!

 


Die großen Fritz-J.-Raddatz-Festwochen (Tag 27):
»Tucholsky. Eine biografische Momentaufnahme« (2010)

Basel, 27. Dezember 2013, 08:25 | von Baumanski

(= 100-Seiten-Bücher – Teil 103)

Logo der Raddatz-Festwochen

(Vorwort zur Festwoche hier. Inhaltsübersicht hier.)

Von Raddatz’ Rechenkünsten war an dieser Stelle ja unlängst schon die Rede. Die Lektüre seines vierten und bis dato letzten Tucholsky-Hundertseiters – es geht hier vor allem um Tucholskys Beziehung zu seiner zweiten Frau Mary Gerold – bietet neuerlichen Anlass zum Lob der »Genau«-igkeit. Auf Seite 81 zitiert Raddatz nämlich ein paar Sätze aus Marys Tagebuch und notiert dazu: »Das stammt aus dem November 1920. Doch schon genau ein Jahr später, im August 1921, muß sie sich eingestehen: (…)«.

Kurz vor Ende des Buchs verlassen wir dann Tucholskys kindisches Liebesleben (FJR, S. 120: »Phallokratie«) für einen 25-seitigen Exkurs über seine Fehde mit dem nicht minder kindischen Karl Kraus, was natürlich dem Unterhaltungswert der Lektüre zuträglich ist. Für den »Great Hater« Kraus war Tucholsky eine »fünfdeutige Gestalt« und, viel schlimmer, »der Herr Tucholsky«, und er meinte dann auch: »Mit Pantern, Tigern und selbst zahmeren Haustieren werde ich bestimmt noch fertig.« Als Leser fragt man sich bei Betrachtung dieser Fiesheiten unweigerlich, was Karl Kraus wohl über Fritz J. Raddatz geschrieben hätte, aber hier spielt natürlich einmal mehr die, hehe, Gnade der späten Geburt.

Länge des Buches: > 150.000 Zeichen. – Ausgaben:

Fritz J. Raddatz: Kurt Tucholsky. Eine biografische Momentaufnahme. Freiburg/Br.; Basel; Wien: Herder 2010. S. 3–144 (= 142 Textseiten).

(Einführung ins 100-Seiten-Projekt hier. Übersicht über alle Bände hier.)


Kaffeehaus des Monats (Teil 82)

sine loco, 26. Oktober 2013, 17:59 | von Baumanski

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

SPb, National Library, Cafeteria, ein wie immer künstlerisch absichtlich bescheidenes Foto, sry

St. Petersburg
Das »Bufet« der Nationalbibliothek
an der Ploschtschad Ostrovskogo.

(Das »Bufet« hat eine Monopolstellung bei Allen, die sich nicht nach jeder Pause einen neuen Kontrollzettel ausstellen lassen wollen. Das Essen ist höchst mittelmässig, der Kaffee eher schwach und die Bedienung konsequent kühl. Im Radio laufen meistens russische Schnulzen, aber jetzt gerade ein lustiges Lied über Kakerlaken. Manchmal ist das »Bufet« über Mittag plötzlich für drei oder vier Stunden geschlossen, aber, na ja, die Enttäuschung hält sich dann auch in Grenzen.)
 


Konstruktivismus im Kirow-Distrikt

St. Petersburg, 11. Oktober 2013, 08:05 | von Baumanski

Mittwochmorgen, zehn Uhr dreissig. Auch als der Wecker zum dritten Mal klingelt, bleibe ich liegen, nehme das Buch vom Nachttisch und lese endlich die letzten paar Seiten von »Oblomow«. Meine Siebzigerjahre-Ausgabe von Gontscharows grossem Prokrastinationsroman hat den typisch säuerlichen Geruch sowjetischer Bücher und sieht mit dem gelben Einband und der saloonmässigen Aufschrift mehr nach Karl May als nach einem russischen Klassiker aus. Das Buch habe ich vor zwei Jahren in einem Antiquariat an der Gorochovaja gekauft, also zufällig just an der Strasse, an der auch die Wohnung liegt, wo Oblomow die ersten 200 Seiten des Romans verbringt.

Nach dem etwas deprimierenden Schluss stehe ich dann doch auf – es ist nun schon fast Mittag –, trinke einen Kaffee und fahre dann mit der Metro ins Zentrum. Beim Gostinyj Dvor steige ich aus, gehe zur Nationalbibliothek an der Ploschtschad Ostrovskogo, gebe Jacke und Tasche ab, fülle den Kontrollzettel aus und betrete dann wie immer erst mal den Lesesaal für Zeitschriften. Neben der Theke hängt ein Schild: »Genossen Leser! Schreiben Sie bei der Bestellung von Zeitschriften die im Katalog vorgefundene Signatur auf den Bestellzettel. Dies beschleunigt den Erhalt der bestellten Literatur beträchtlich.« Na ja, und bisher ging es eigentlich tatsächlich immer ganz zügig. In der Bibliothek gibt es kein Internet, und das ist doch eigentlich das beste Mittel gegen die Oblomowerei.

(…)

Nach ein paar Stunden verlasse ich die Bibliothek und fahre mit der Metro in den Kirow-Distrikt am südlichen Stadtrand. Dort habe ich mich an der Station Narvskaja mit unserem Freund, dem Opernsänger verabredet, um die konstruktivistischen Bauten des Viertels zu besichtigen. Der Opernsänger ist mal wieder in Bestform. Wir schlendern erst die Traktornaja-Strasse entlang, dann den Narvskij-Prospekt, und er ordnet locker die verschiedenen sowjetischen Gebäude ihrer jeweiligen Epoche zu: eine konstruktivistische Kirowka von Noj Trotzkij hier, eine neoklassizistische Stalinka dort, die typische fünfstöckige Tristesse einer Chruschtschowka dahinter!

Wir überqueren den Obvodnyj Kanal, kaufen eine kleine Flasche Wodka und betreten dann eines der grossen Mietshäuser direkt am Kanal, wo ein Freund des Opernsängers wohnt. Dieser ist Filmemacher, und nach dem ersten Gläschen Wodka rezitiert er erst ein paar Brodskij-Verse und zeigt uns dann Videos des fast 85-jährigen Petersburger Komponisten Oleg Karavajtschuk, der nur mit einem Kissenbezug über dem Kopf auftritt.

Irgendwann, es ist nun schon dunkel, geht es durch die Hinterhöfe weiter, über die Fontanka hinein ins Kolomna-Viertel, vorbei an Ilja Repins Atelier, auf ein paar Teigtaschen in einen usbekischen Imbiss, vorbei an Alexander Bloks Haus, auf einen Schluck Wodka und ein Heringbrötchen in eine Kneipe sowjetischen Stils, bis wir schliesslich wieder mitten im Zentrum sind.

Gegen Ende des Abends sind wir dann noch in so einem Prostranstvo unweit der Isaakskathedrale, einem dieser schön angehipsterten »Art Spaces«, die in Petersburg zurzeit in jedem dritten Hinterhaus zu entstehen scheinen. In diesem Fall: ein altes Wohnhaus mit hohen Decken, ein winziger Ausstellungsraum, eine Bar, und ein Saal mit bröckelndem Stuck und zwei staubigen Kronleuchtern, in dem günstige Gummistiefel verkauft werden. Ich stürze mich sofort auf die Gummistiefel, schliesslich brauche ich ein Paar für die Datscha, aber meine Grösse ist schon ausverkauft.
 


Crocket vs. Akzentologie

Oxford, 20. Juni 2013, 16:45 | von Baumanski

Dass die akademische Viertelstunde eine der besten Erfindungen überhaupt ist, habe ich ja schon immer geahnt. Und seit letztem Herbst habe ich tatsächlich Grund genug, ihr nachzutrauern. Denn aus unerfindlichen Gründen – it probably made sense in the 1200s – enden Vorlesungen in Oxford zur vollen Stunde und beginnen, nun ja, auch zur vollen Stunde.

Ich schleiche mich also einmal mehr fünf Minuten zu früh aus dem Vorlesungszimmer, jogge quer durch die Examination Schools, packe draussen mein Rad, fahre im Nieselregen die High Street hoch, dann rechts durch die Turl Street und am Ashmolean Museum vorbei zur Fakultät, stürme da die Treppe hoch und schaffe es tatsächlich fast rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn, und der Dozent ist so nett, für mich noch einmal neu anzufangen.

Eine knappe Stunde später stehe ich in der Buttery an zum Essen fassen: irgendein fettiges Stück Fleisch mit Kartoffeln. Immerhin gibt es nach dem Dinner manchmal eine George-Orwell-Käseplatte (»I fancy that Stilton is the best cheese of its type in the world, with Wensleydale not far behind«), und dafür nimmt man dann auch mal das halbgare und ungesalzene Gemüse in Kauf.

Nach dem Essen trinken wir noch einen Kaffee, unterhalten uns jeweils circa zwei Minuten lang über Bertrand Russell, Arjen Robben und Peer Steinbrück, und jemand stellt in einem Nebensatz die These auf, dass Thomas Mann »einfach dumm« war.

Am Nachmittag ist es endlich mal wieder warm und sonnig. Ich habe die Wahl zwischen einer Partie Crocket auf dem College-Rasen und einem Traktat über das Akzentsystem des Urslawischen und entschliesse mich also dazu, endlich einmal den etwas vergessenen Oxford-Klassiker »Zuleika Dobson« zu Ende zu lesen. Der englische Satiriker Max Beerbohm hat das Buch 1911 geschrieben und die meisten seiner Aussagen über Oxford sind auch heute noch unverändert gültig. Zum Beispiel: »Oxford is a plexus of anomalies.« Oder: »Oxford never pretended to be strong in mathematics.« Oder: »Mainly architectural, the beauties of Oxford.«

Ausserdem enthält das Buch weitere zeitlose Weisheiten (»Death cancels all engagements«), sowie ortstypische Beleidigungen (»you, looking like nothing so much as a gargoyle hewn by a drunken stone-mason for the adornment of a Methodist Chapel in one of the vilest suburbs of Leeds or Wigan«), einen Gastauftritt von Frédéric Chopin und den vermutlich witzigsten Massensuizid der Literaturgeschichte.

Zwanzig Seiten vor dem Ende des Romans stehe ich auf, um zum Abendessen zu gehen, denn in der Kapelle des Merton College – wo auch Max Beerbohm studierte – wird später noch eine Mozart-Messe aufgeführt, und Mozart ist ja wohl der, hehe, meistunterschätzte Komponist.
 


Kaffeehaus des Monats (Teil 76)

sine loco, 2. Juni 2013, 17:37 | von Baumanski

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Die Hobsons Patisserie in Stratford-upon-Avon, hier wieder ein künstlerisch völlig misslungenes Foto, hehe.

Stratford-upon-Avon
Die »Hobsons Patisserie« an der Henley Street.

(In Stratford ist eigentlich alles nach Schäkespear benannt: Häuser, Kneipen, Waschsalons. Nach einer Stunde bin ich von der allgegenwär­tigen Bardolatrie so ermüdet, dass ich zum auf der Karte verzeichneten Gower Memorial spaziere, um zur Abwechslung mal den Dichter der »Confessio Amantis« zu ehren. Dort stelle ich dann fest, dass das Denk­mal nicht John Gower, sondern – who else? – Shakey gewidmet und halt nach seinem Erschaffer Ronald Gower benannt ist. Entsetzt kehre ich ins Stadtzentrum zurück und verbringe den Rest des Nachmittags aus Protest in diesem Touristencafé mit riesiger Kuchenauswahl. Eine enthusiastische Amerikanerin fotografiert teetrinkende Briten in Tweedjacketts.)
 


100-Seiten-Bücher – Teil 48
André Gide: »Die Pastoralsymphonie« (1919)

Oxford, 19. Februar 2013, 10:00 | von Baumanski

Eigentlich muss ich ganz andere Sachen lesen, anstrengende Bücher, dicke Bücher, Fussnoten. Aber dann stehe ich einmal mehr bei Blackwell’s und kaufe was von André Gide, und zwar den »Immoralist«, den mir mein Nachbar neulich empfohlen hat:

–Gutes Buch, musst du unbedingt lesen.
–Was ist gut daran?
–Alles.

Bei Blackwell’s läuft auch gerade eine Signierstunde ab. Der nach wie vor äusserst sympathische Michael Palin unterschreibt, und da schaue ich noch eine Weile zu, kaufe aber keines seiner Bücher, weil ich ja ganz andere Sachen lesen muss.

»Der Immoralist« ist wirklich ein gutes Buch. Schöne schlichte Sprache, so poetisch wie natürlich, aber in dem späteren und noch etwas kürzeren Hundertseiter »Die Pastoralsymphonie« ist sie vielleicht fast noch vollkommener. Auch darin behandelt Gide die grooossen Fragen anhand einer einfachen Geschichte: Der Protagonist, ein Pastor, verliebt sich in seine blinde Adoptivtochter, sein Sohn aber leider auch, und das Ganze führt unweigerlich zur Katastrophe.

Diese »Symphonie pastorale« habe ich vor ein paar Monaten während einer Zugfahrt von Genf nach Basel gelesen. Warmer Sommerabend, linkerhand zog zufälligerweise der gesamte Schweizer Jura vorbei, in dem das Buch ja spielt. Auch damals musste ich theoretisch eigentlich ganz andere Sachen lesen.

Länge des Buches: ca. 113.000 Zeichen (französ.). – Ausgaben:

André Gide: Die Pastoral-Symphonie. Übers. von Bernard Guillemin. Nachw. von Kurt Wais. [Nachdr.] Stuttgart: Reclam 1995.

(Einführung ins 100-Seiten-Projekt hier. Übersicht über alle Bände hier.)


100-Seiten-Bücher – Teil 40
Erasmus von Rotterdam: »Lob der Torheit« (1511)

Basel, 19. Oktober 2012, 15:19 | von Baumanski

Die Basler Buchhandlung, in der ich Erasmus’ bekanntestes Werk erstehe, ist keine fünfhundert Meter von seinem Todeshaus an der Bäumleingasse entfernt. Sieben Franken kostet die Reclam-Ausgabe und seltsamerweise ist sie im Regal unter R statt unter E eingeordnet, wobei V ja noch eine weitere Möglichkeit gewesen wäre, hehe.

Sie wisse sehr gut, »in welch schlechtem Ruf die Torheit sogar bei den ärgsten Dummköpfen steht«, sagt die Torheit und beginnt dann ihr Selbstlob. Es folgt exzessives Klassik-Namedropping – Glaukon! Momus! Priap! Chrysippus! – über gut hundert Seiten. Auch (wie hiess er noch mal?) Christus wird zwei, dreimal erwähnt, aber deutlich mehr Platz räumt Erasmus seinen Tiraden gegen Priester und Kirche (und Theologen, und Philosophen, und Kaufleute, und!) ein. Kein Wunder, dass Herder dem trotz allem katholisch Gebliebenen Wankelmut vorgeworfen hat. Unbestritten sind dagegen Erasmus’ rhetorisches Talent, sein Ideenreichtum und seine unglaubliche Detailkenntnis der antiken Literatur.

Geschrieben hat Erasmus seine Satire während eines Besuchs bei seinem englischen Freund Thomas Morus, dem er das Werk auch gewidmet hat. Überhaupt ist Erasmus viel herumgekommen, war in Paris, war in Turin, war in Venedig, und gestorben ist er wie gesagt in Basel, aber immerhin an der hübschen Bäumleingasse, ziemlich weit weg vom heutigen Erasmusplatz, der damals wohl gerade noch ausserhalb der Stadtmauern gewesen wäre, heute aber gleich neben den wenigen Bars liegt, die erst um sechs Uhr morgens schliessen.

Länge des Buches: ca. 177.000 Zeichen (lat.), ca. 239.000 Zeichen (dt.). – Ausgaben:

Erasmus von Rotterdam: Lob der Narrheit. In der Übers. von Lothar Schmidt und mit Federzeichn. von Gabriele Mucchi. Leipzig: Faber & Faber 2005.

Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit. Übers. von Anton J. Gail. Ditzingen: Reclam 2012.

(Einführung ins 100-Seiten-Projekt hier. Übersicht über alle Bände hier.)