Monatsarchiv für September 2010


Die neueste Litteratur betreffend

Leipzig, 30. September 2010, 21:58 | von Paco

Ich war neulich in irgendeinem Hinterzimmer eines Wirtshauses in Charlottenburg. Ein Aufnahmegerät wurde eingeschaltet. Und schon musste ich mit Dorothea Dieckmann, Magda Geisler und Michael Angele über drei Neuerscheinungen diskutieren:

  1. Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten (dtv)
  2. Martin Mosebach: Was davor geschah (Hanser)
  3. Andreas Maier: Das Zimmer (Suhrkamp)

Direkt nach dem letzten Satz kam ein Hintermann hereingestürmt, schnappte sich das Aufnahmegerät und nahm es mit in die Berliner Nacht hinaus, um es offensichtlich irgendwo zu transkribieren. Denn heute ist das Gespräch auf den drei Opener-Seiten der Buchmessen­beilage des »Freitag« erschienen:

der Freitag, Literarisches Quartett

(Inzwischen auch online.)
 


Rheinischer Merkur trifft Rheinischen Hausfreund

Konstanz, 29. September 2010, 13:01 | von Marcuccio

Komischerweise kam kein Feuilleton drauf zu sprechen, obwohl es wirklich sehr, sehr nahe lag, als Chefredakteur Michael Rutz genau heute vor einer Woche und einem Tag im Deutschlandradio Kultur (sinngemäß) bestätigte:

Ja, der RM werde als selbstständige Publikation zum Jahresende eingestellt. Und ja, er werde in Form eines »Zeit«-Supplements weitergeführt, als »Schatzkästlein geistiger und geistlicher Inhalte« (mp3).

Schwerer Fall von Dauerassoziation wahrscheinlich, aber seit diesem »Schatzkästlein«-Statement klingeln meine Hebel-Glocken, und zwar so, dass ich an den »Rheinischen Merkur« gar nicht mehr denken kann, ohne den »Rheinischen Hausfreund« notorisch mitzufantasieren. Sprich das Kalendergeschichten-Gesamtwerk des evangelisch-badischen Lehrers und Pfarrers Johann Peter Hebel.

RM-Anzeige (Klicken zum Vergrößern)Der im Radio verkündete Wandel der katholi­schen Wochenzeitung zum »Schatzkästlein« hatte sich symbolisch ja schon mit der Werbe­kampagne ab der zweiten Augusthälfte abge­zeichnet: Auf den vielen Anzeigen in den diver­sen Printmedien (z. B. »Welt« vom 9. Septem­ber, S. 27) sah man ein – ja was eigentlich: Schatzkästlein? Auf jeden Fall einen raumgreifenden Tunnel. Einen 3D-artigen Kubus, austapeziert mit weinrot getünchten »Rheinischen Merkur«-Zeitungsseiten, dazu der Slogan: »Gehen Sie mit uns in die Tiefe.«

Zeitungstotentanz

Ein ganz klein wenig erinnerte das Design der Anzeige an leere Ladenlokale in schlechteren Shopping Malls. Ihr wisst schon: die Läden, die ihr Schaufenster mit BILD-Zeitungspapier zukleben und offiziell behaupten: »Wegen Umbau geschlossen.« Wobei der semiotische Subtext lautet: »An dieser Stelle schon lange Leerstand.« Oder: »Hier wahrscheinlich nie mehr geöffnet.«

Ob der verwaiste Zeitungsverschlag also schon pure Symbolsprache war? Zumindest nach der Entscheidung der Deutschen Bischofs­konferenz wirkt der Zeitungskubus so sackgassig, dass man seine Auskleidung mit RM-Seiten glatt als literarische Ansage lesen muss: Rechtswandig weist »Regent Rotstift« erbarmungslos aufs Ende der Tiefe, und zwar genau dorthin, wo die RM-Titelschlagzeile klagt: »Es fehlen klare Sätze« (auch zur Zukunft des RM?).

Linkerhand liegen »Christ und Welt« am, jawohl, Boden – mithin das einzige RM-Ressort, das ab Januar weiterleben wird, indem es (vorerst) als Supplement der »Zeit« aufgehen soll. Man kennt solche Zeitungsasylgeschichten und ihren Ausgang zum Beispiel vom Schicksal der »Wochenpost« her. Und wünscht schon jetzt: Herzliches Beileid. Der RM-Werbeabteilung aber volle Gratulation zu diesem gelungenen Zeitungstotentanz.

Das feuilletonistische Schatzkästlein

Der eine und einzige RM, den ich mir mal aktiv gekauft habe, ist jetzt fast 10 Jahre alt und enthält eine Art literarisches Quartett, das der RM zur Frankfurter Buchmesse 2000 veranstaltet hat: Kulturredakteurin Christiane Florin diskutierte mit Rainer Moritz, Tanja Kinkel und Jürgen Bräunlein über die Frage:

»Wie viel Talent braucht der Erfolg?« (RM Nr. 44 vom 3. 11. 2000, S. 20).

Im deutschen Literaturbetrieb florierten gerade die Popliteraten und Fräuleinwunder, zeitgleich war Verona Feldbusch auf dem Höhepunkt ihrer Peep- und Blubb-Macht. Und Jenny Elvers war noch keine knallharte Schauspielerin, sondern Synonym für Fragen wie diese:

»Hat auch der Literaturbetrieb seine Jenny Elvers?«

Jürgen Bräunlein, der darauf antworten sollte, hatte gerade »Schön blöd« veröffentlicht, ein Buch über den Medienerfolg der Untalentier­ten. Und Rainer Moritz berichtete von einer »Leihdogge«, die er für ein Autorenfoto-Shooting von Sibylle Berg bezahlen musste.

Wie irre, dieses historische Gespräch heute nachzulesen. Höhepunkt aber diese Antonomasie von Jürgen Bräunlein:

»Für mich ist Benjamin von Stuckrad-Barre der Zlatko der Literatur, auch wenn er eine Zielgruppe hat, die sich für etwas feinsinniger hält.«

Heute kaum noch ohne historisch-kritischen Apparat vermittelbar, aber vor zehn Jahren – TV-Deutschland hatte gerade die erste Big-Brother-Staffel hinter sich – entfaltete ein Zlatko tatsächliche Schlagwort-Qualitäten (»Zlatkoisierung des Fernsehens« u. ä.).

Eine Kalendergeschichte aus dem RM-Feuilleton

Die in feuilletontypischer Zeitgeist-Hybris formulierte Wendung stiftet also eine Erzählung, die letztlich auch nicht anders funktioniert als das »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes« (zu dem es im Nachwort der Reclam-Ausgabe heißt):

»Gleich vielen großen Erzählern ist Hebel nicht eigentlich Erfinder, wohl aber ein Meister der Darstellung, ein Plastiker des Worts und des Satzgefüges, ein Freund aller Gegenständlichkeit. Passiert doch in seinen Geschichten niemals etwas in einem x-beliebigen Wirtshaus, sondern durchweg in einem ›Schwanen‹, ›Bären‹ oder ›Roten Ochsen‹, ebenso wenig an einem ungenannten Ort, vielmehr in Segringen, Brassenheim oder Mauchen.«

Jetzt warten wir nur noch auf den Germanisten, der das Namedropping der Popliteratur aus der Kalendergeschichte ableitet, irgendeinen ganz Wilden, der Johann Peter Hebel mit Douglas Coupland kurzschließt. Und warum nicht? Es war Coupland, der mal zu Protokoll gab (als ihn Marc Deckert in irgendeinem NEON-Interview mit dem »Tod der Popliteratur« nervte):

»Ich finde Autoren schrecklich, die im Jahr 2003 Sätze schreiben wie: ›Er stieg in seinen Wagen und fuhr zu dem Supermarkt.‹ Nein, es muss heißen: ›Er stieg in seinen Honda Accord und fuhr zu Wal-Mart.‹ Manche Autoren versuchen ihre Literatur für die Ewigkeit haltbar zu machen, indem sie all den oberflächlichen Mist weglassen, der uns umgibt.«

Namentlich konkret und enzyklopädisch aufgeladen geht’s also zu, im RM-Feuilleton mit einem ›Zlatko der Literatur‹ nicht anders als bei Hebel oder Coupland: Dass aber ausgerechnet Coupland, der in bester »Schatzkästlein«-Tradition fürs poetische Gegenteil des x-Beliebigen plädiert, die »Generation X« erfunden hat: Das ist und bleibt mein Lieblings-Treppenwitz der Popliteraturgeschichte.


Regionalzeitung (Teil 37)

Leipzig, 23. September 2010, 15:01 | von Paco

 
  181.   Missstände aufdecken

  182.   schon in jungen Jahren

  183.   hieß es nun Abschied nehmen

  184.   konnten die Seele baumeln lassen

  185.   die Zeichen der Zeit
 


Regionalzeitung (Teil 36)

Leipzig, 14. September 2010, 15:55 | von Paco

 
  176.   ein verschmitztes Lächeln

  177.   trudelten die letzten Gäste ein

  178.   tiefgründige Charaktere

  179.   entfaltet einen ungeheuren Sog

  180.   löste große Verärgerung aus
 


In der Buchhandlung Thye in Oldenburg

Hamburg, 7. September 2010, 18:30 | von Dique

Wir fahren von Stade über Hamburg-Harburg nach Oldenburg und werden uns dort dann gleich weiter zur Buchhandlung A. Thye begeben. Das wird dann wieder maximal zehn Minuten dauern. Die Besichtigungen gehen schnell und insgesamt wird sich Richard Deiss an diesem Wochenende 12 Buchläden angesehen haben, bei drei Besuchen werde ich dabei gewesen sein.

Deiss ist ein Enigma in seiner Liebe zu Details von allem Möglichen, zum Beispiel Bahnhöfen (Buch 1, 2, 3, 4) oder der Binnenschifffahrt. Dabei bleibt er bewusst und gern an der Oberfläche, trägt lieber zusammen als tief zu bohren und ist deshalb ja auch Geograf geworden, sagt er.

Deiss war noch nicht in der Buchhandlung Thye, kennt aber den Oldenburger Bahnhof. Eines der wenigen Gebäude der Neuen Sachlichkeit und es gibt dort noch eine altmodische Bahnhofswirtschaft in eben diesem Stil, die schönerweise Klinkerburg heißt, und vielleicht ist dafür nachher noch Zeit. Wobei gerade die Idee zu gären beginnt, neben den beiden geplanten Buchläden in Stade und Oldenburg noch einen auf dem Bremer Flughafen einzuschieben, den Space-Shop, obwohl der eigentlich keine Buchhandlung im engeren Sinn ist.

Zwischendurch hat sich keine Gelegenheit zum Essen gefunden, in Stade fehlte die Zeit, ein belegtes Brot aus der Bahnhofsbäckerei in Hamburg-Harburg wollte ich mir nicht antun, und im überfüllten Speisewagen im Zug war zeitlich auch nichts zu machen vor Oldenburg. Aber Deiss‘ Sportsgeist hält mich am Laufen, es muss weitergehen, auch ohne Nahrung.

Mir knurrt also der Magen, als wir Oldenburg vom Bahnhof bis zum Marktplatz durchmessen, wo sich die Buchhandlung Thye befindet. Auf dem Markt ist heute wirklich Markt, an Ständen werden Töpferware und Steingut feilgeboten. Wir schauen uns aber unbeirrt die Fassade unseres Zielortes an, welche wirklich sehr schön ist, beeindruckende große und wunderbar eingefasste Fenster.

Getrübt wird der Blick durch einige Scheibenaufkleber im oberen Segment des rechten Flügels. Es handelt sich um weiße Aufkleber mit roter Schrift, die darauf hinweisen, dass es auch eine Webpräsenz und digitale Medien im Laden gibt. Thye wurde 2007 von Kamloth + Schweitzer übernommen, die zwar am Stil des Ladens nichts geändert, aber für diesen Hinweis in eben dieser Form gesorgt haben.

Im Geschäft selbst ist dann alles rot. Jedenfalls sind die Holzregale rot getüncht, und das unterstreicht den bunten Eindruck moderner Buchrücken. Nur in der Rechtsabteilung sieht das charmant aus, ansonsten ist das eigentlich eher nicht so schön. Die Regale sind auch wieder nicht komplett aufgefüllt und auch hier gibt es dafür, wie schon bei Schaumburg in Stade, einige dann auch tatsächlich einleuchtende Ausreden.

Der Fußboden gestaltet sich in baumarktgrauem Filz, Holzfußboden sei gar nicht möglich hier, sagt uns eine Angestellte, und tatsächlich ist der Boden ungeheuer wellig. Der hintere Bereich des Ladens ist ein Anbau und sieht mit seiner schwachen Bestückung wie eine Weltbild-Abteilung bei Karstadt aus, auch hier die rotlackierten Regale, kaum gefüllt, bunte Frontalpräsentation.

In diesem Bereich gibt es eine Kaffeemaschine auf einem kleinen Tisch mit zwei Stühlen dran. Das ist zwar toll, aber so richtig einladend nicht, die Kaffeemaschine arbeitet sicher mit diesen schrecklichen Kaffeepads und sieht aus wie eine Stereokompaktanlage der frühen Neunziger. Der Tisch ist an der Wand befestigt und wird vorn von einem Bein gehalten, eines dieser dicken lackierten Metallbeine, auf dem eine kunststofffurnierte Tischplatte in schwarz liegt.

Richard Deiss ist viel versöhnlicher mit der Buchhandlung Thye, ich leider nicht, sicher zu Unrecht, aber wachsende Hungergefühle beeinträchtigen meine Gutmütigkeit, ich hätte vielleicht, wie der Hamsun’sche »Hunger«-Charakter, auf Holzspänen kauen sollen, hatte aber in dieser Hinsicht nicht vorgesorgt.

Die Hoffnung auf ein spätes Mittag- bzw. frühes Abendessen zerschlägt sich dann auch noch, denn der Space-Shop auf dem Bremer Flughafen ist zeitlich tatsächlich noch möglich. Also schnell ein Ginger Ale in der schönen Klinkerburg und hinein in den Zug nach Bremen.


Regionalzeitung (Teil 35)

Leipzig, 6. September 2010, 08:38 | von Paco

 
  171.   schon Goethe hat

  172.   ging reibungslos über die Bühne

  173.   stand der Spaß ins Gesicht geschrieben

  174.   zollten ihnen Respekt

  175.   einen fahrbaren Untersatz
 


Software & Erinnerung (Teil 5)

Leipzig, 1. September 2010, 12:10 | von Paco

Das Motto bleibt dasselbe:
»Et tout d’un coup le souvenir m’est apparu.« (Proust, Combray)

Wenn man sich bei OldVersion.com zum Beispiel die Version 4.7 des Netscape Navigators runterlädt (1999) und tatsächlich noch mal installiert (Erfahrungsbericht), oder den Firefox 0.8 (2004) oder eine alte WordPress- oder OpenOffice-Version, ist das genau das Stückchen Sandgebäck, das Proust in den Tee sinken lässt. Die schwerfälligen Knöpfe im alten OpenOffice, das spartanische Look & Feel des frühen Mozilla-Browsers, die sagenhaften Verzögerungen im uralten IE – das ruft sofort eine andere Zeit in Erinnerung, siehe Motto.

Unsere Versionsnummern-Lyrik geht heute ins vierte Jahr (siehe 1. Sept. 2007, 1. Sept. 2008, 1. Sept. 2009). Wir listen hier also die heute aktuellen Versionsnummern und dahinter, getrennt durch einen senkrechten Strich, die Versionsnummern, die vor genau einem, zwei bzw. drei Jahren aktuell waren. Es handelt sich um Software, die wir auch damals schon benutzt haben. Neue Programme wurden nicht aufgenommen, obwohl man diese Versionsnummernpoesie auf jeden Fall zum Beispiel auch für Apps starten sollte.

Versionsnummern-Politik kann man sich etwa anhand der Versionen­geschichte des VLC media players veranschaulichen. Im Juli 2009 machte der Player einen Sprung von 0.9.9 auf 1.0, nicht auf 0.10 – das erweckte den Eindruck, als ob endlich das Betastadium verlassen und die Finalversion erreicht wurde, die übliche Benennung als Version 0.10 jedenfalls hätte nach außen hin evtl. unseriös gewirkt. Usw., usw., für die Konsequenz und Schönheit der V-Nummern gibt es hunderte weitere Beispiele.

Ergänzend zu der Forderung von Frank Schirrmacher – »Die Algorith­men müssen in Narration übersetzt werden.« – rufen wir weiterhin nach einer verschriftlichten Ästhetik der Versionsnummer und, warum nicht, einem Lehrstuhl für Softwaregeschichte. Hier aber erst mal weiteres historisches Material:

(Schema)

(Name) (V-Nr. 2010) | (V-Nr. 2009) | (V-Nr. 2008) | (V-Nr. 2007)

Browser & Aufsätze

Opera 10.61 | 10.00 | 9.52 | 9.23
Firefox 3.6.8 | 3.5.2 | 3.0.1 | 2.0.0.6
SeaMonkey 2.0.6 | 1.1.17 | 1.1.11 | 1.1.4
Netscape Navigator (†) 9.0.0.6 | 9.0.0.6 | 9.0.0.6 | 9.0b3
Konqueror 4.5.0 | 4.3.0 | 4.1.0 | 3.5.7
Safari 5.0.1 (7533.17.8) | 4.0.3 (531.9.1) | 3.1.2 (525.21) | 3.0.3 (522.15.5)
Google Chrome 5.0.375.127 | 2.0.172.43 | 0.2.149.27 [1583] | –
Amaya 11.3.1 | 11.2 | 10.0.1 | 9.55
Internet Explorer 8.0.6001.18943 | 8.0.6001.18813 | 8.0.6001.18241 | 7.0.5730.11
Maxthon 2.5.15.1000 | 2.5.6.350 | 2.1.4.238 | 2.0.3.4643

Server/Database/CMS

Apache 2.2.16 | 2.2.13 | 2.2.9 | 2.2.4
MySQL Community Server 5.1.50 | 5.1.37 | 5.0.67 | 5.0.45
PostgreSQL 8.4.4 | 8.4.0 | 8.3.3 | 8.2.4
MediaWiki 1.16.0 | 1.15.1 | 1.13.0 | 1.10.1
osCommerce v3.0 Alpha 5 | 3.0 Alpha 5 | 2.2 RC 2a | 2.2 RC1
Trac 0.12 | 0.11.5 | 0.11.1 | 0.10.4
WordPress 3.0.1 | 2.8.4 | 2.6.1 | 2.2.2
Typo3 4.4.2 | 4.2.8 | 4.2.1 | 4.1.2
Joomla 1.5.20 | 1.5.14 | 1.5.6 | 1.5 RC1

Clients

WinSCP 4.2.8 | 4.1.9 | 4.1.6 | 4.0.3
FileZilla 3.3.4.1 | 3.2.7.1 | 3.1.2 | 3.0.0 RC3
FireFTP 1.0.9 | 1.0.5 | 1.0.2 | 0.98
Trillian 4.2.0.22 | 4.0.0.117 | 3.1.10.0 | 3.1.7.0
mIRC 7.1 | 6.35 | 6.34 | 6.3
RapidSVN 0.12.0 | 0.10.0 | 0.9.6 | 0.9.4 / Subversion 1.6.5 | 1.6.3 | 1.5.2 | 1.4.2

Media Players

VLC media player 1.1.4 | 1.0.1 | 0.8.6i | 0.8.6c
Media Player Classic 6.4.9.1 rev 107 | 6.4.9.1 rev 104 | 6.4.9.1 rev 72 | 6.4.9.0
Songbird 1.7.3 | 1.2.0 | 0.7.0 | 0.2.5
Amarok 2.3.1 | 2.1.1 | 1.4.10 | 1.4.6
foobar2000 1.1 | 0.9.6.9 | 0.9.5.5 | 0.9.4.4
Winamp 5.58 | 5.56 | 5.541 | 5.35 (immer noch gut: 2.91)

Editoren/Word Processors

OpenOffice 3.2.1 | 3.1.1 | 2.4.1 | 2.2.1
XMLmind 4.6.1 | 4.4.0 | 4.0.0 | 3.6.1
Notepad++ 5.7 | 5.4.5 | 5.0.3 | 4.2.2
UltraEdit 16.10 | 15.10 | 14.10 | 13.10a
Kate 3.4 | 3.3.0 | 3.1 | 2.5.4
XEmacs 21.4.22 | 21.4.22 | 21.4.21 | 21.4.20
JOE 3.7 | 3.7 | 3.5 | 3.5

Coding

Perl 5.12.1 | 5.10.1 | 5.10.0 | 5.8.8
PHP 5.3.3 | 5.3.0 | 5.2.6 | 5.2.4
Python 3.1.2 | 3.1.1 | 2.5.2 | 2.5.1
GCC 4.5.1 | 4.4.1 | 4.3.2 | 4.2.1
Ruby 1.9.2 | 1.9.1 | 1.9.0 | 1.8.6
Ruby on Rails 3.0.0 | 2.3.3 | 2.1.0 | 1.2.3
JDK 6 Update 21 | 6 Update 16 | 6 Update 7 | 6 Update 2

Gfx/Pics/Print

Photoshop CS5 | CS4 | CS3 | CS3
GIMP 2.6.10 | 2.6.7 | 2.4.7 | 2.2.17
IrfanView 4.27 | 4.25 | 4.20 | 4.00g
Picasa 3.8 Build 115.45 | 3.1.0 Build 71.43 | 2.70 Build 37.36 | 2.7.0
ImageMagick 6.6.3-8 | 6.5.5-5 | 6.4.3-6 | 6.3.5-6
Ghostscript 8.71 | 8.70 | 8.63 | 8.60

Edu

LingoPad 2.6 (360) | 2.6 (360) | 2.6 (360) | 2.5.1 (325)
Google Earth 5.2.1.1547 | 5.0.11733.9347 | 4.3.7284.3916 | 4.2.0181.2634

Distros

Kubuntu 10.04 | 9.04 | 8.04 | 7.04
OpenSUSE 11.3 | 11.1 | 11.0 | 10.2
Slackware 13.1 | 13.0 | 12.1 | 12.0

Desktop/Command Line

KDE 4.5.0 | 4.3.0 | 4.1.0 | 3.5.7
Beagle (momentan gestoppt) 0.3.9 | 0.3.9 | 0.3.8 | 0.2.18
Bash 4.1.7 | 4.0.28 | 3.2.33 | 3.2.17