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	<title>Kommentare zu: Das »Me, Myself &amp; I«-Workout</title>
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	<description>In der Halbwelt des Feuilletons.</description>
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		<title>Von: Marcuccio</title>
		<link>http://www.umblaetterer.de/2007/08/06/das-me-myself-and-i-workout/comment-page-1/#comment-93</link>
		<dc:creator>Marcuccio</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 08:11:45 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens, es gibt da noch einen schönen Link zwischen den Ich-Strategien und Herrn Stadelmair. Denn mit Peter Kümmels &lt;a href=&quot;/2007/08/07/stadelmeiers-theaterstadel/#comment-92&quot;&gt;eben noch mal&lt;/a&gt; zur Kenntnis genommenen &lt;a href=&quot;http://images.zeit.de/text/2006/09/theaterskandal&quot;&gt;Exegese&lt;/a&gt; kann man die ganze Spiralblockaffäre anno 2006 auch als großes Coming-Out des Großkritikers lesen:

&lt;blockquote&gt;Im angelsächsischen Zeitungswesen gibt es die Unterscheidung zwischen &lt;em&gt;journalism&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;first person journalism&lt;/em&gt;. Simpler &lt;i&gt;journalism&lt;/i&gt; betreibt (oder fingiert) die wesenlose, interesselose Aufbereitung der Fakten. &lt;em&gt;First person journalism&lt;/em&gt; hingegen ist der Zusammenstoß einer Erfahrung mit einem Temperament: Das ist passiert, so hat es mich verändert. Ein Charakter beobachtet sich selbst und lässt sich dabei zusehen. &lt;i&gt;First person journalism&lt;/i&gt; ist ein Risiko: Ein Mensch entblößt sich bis aufs »Ich«. Es ist ein Risiko, das Bühnenkünstler dauernd eingehen. Gerhard Stadelmaier hat sich jetzt darauf eingelassen. Wie er suggeriert, aus purer Not. Sein Text in der &lt;em&gt;FAZ&lt;/em&gt; beginnt so:&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;»Ich hatte mich auf die Premiere gefreut. Und hätte gerne über sie geschrieben. Doch das geht jetzt nicht. Statt dessen ist von einem Skandal zu berichten.« Hier steht ein Mann und gebietet dem Schmutz Einhalt. Er schreibt als »Ich«, weil dieses Ich das Ganze meine und den Präzedenzfall bezeichne: »Das hat es im Theater noch nie gegeben.«&lt;/blockquote&gt;

Nimmt Porombka vielleicht noch in die 2. Auflage seines Trainingsbuchs rein!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens, es gibt da noch einen schönen Link zwischen den Ich-Strategien und Herrn Stadelmair. Denn mit Peter Kümmels <a href="/2007/08/07/stadelmeiers-theaterstadel/#comment-92">eben noch mal</a> zur Kenntnis genommenen <a href="http://images.zeit.de/text/2006/09/theaterskandal">Exegese</a> kann man die ganze Spiralblockaffäre anno 2006 auch als großes Coming-Out des Großkritikers lesen:</p>
<blockquote><p>Im angelsächsischen Zeitungswesen gibt es die Unterscheidung zwischen <em>journalism</em> und <em>first person journalism</em>. Simpler <i>journalism</i> betreibt (oder fingiert) die wesenlose, interesselose Aufbereitung der Fakten. <em>First person journalism</em> hingegen ist der Zusammenstoß einer Erfahrung mit einem Temperament: Das ist passiert, so hat es mich verändert. Ein Charakter beobachtet sich selbst und lässt sich dabei zusehen. <i>First person journalism</i> ist ein Risiko: Ein Mensch entblößt sich bis aufs »Ich«. Es ist ein Risiko, das Bühnenkünstler dauernd eingehen. Gerhard Stadelmaier hat sich jetzt darauf eingelassen. Wie er suggeriert, aus purer Not. Sein Text in der <em>FAZ</em> beginnt so:</p></blockquote>
<blockquote><p>»Ich hatte mich auf die Premiere gefreut. Und hätte gerne über sie geschrieben. Doch das geht jetzt nicht. Statt dessen ist von einem Skandal zu berichten.« Hier steht ein Mann und gebietet dem Schmutz Einhalt. Er schreibt als »Ich«, weil dieses Ich das Ganze meine und den Präzedenzfall bezeichne: »Das hat es im Theater noch nie gegeben.«</p></blockquote>
<p>Nimmt Porombka vielleicht noch in die 2. Auflage seines Trainingsbuchs rein!?</p>
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		<title>Von: Paco</title>
		<link>http://www.umblaetterer.de/2007/08/06/das-me-myself-and-i-workout/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>Paco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 21:41:55 +0000</pubDate>
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		<description>Absolut! Es gab zwar schon einmal eine Literaturzeitschrift, die ihren Namen Jahreszahlen-mäßig änderte, nämlich L&#039;76, das vier Jahre später L&#039;80 hieß – Begründer waren u.&#160;a. die von Rainald Goetz als »Chefpeinsäcke« bezeichneten &lt;a href =&quot;http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1999/grass-cv.html&quot;&gt;Grass&lt;/a&gt; und Böll. Aber den Titel per Laufvariable &lt;a href=&quot;http://www.lit04.de/archiv/lit03/index_literatur_lifestyle.html?about_lit03.html~main&quot;&gt;konsequent&lt;/a&gt; abhängig zu machen vom Jahr ist einfach mal eine gute Idee.

Jetzt werden einige sagen, dass das ja eh nur die Jahrgangsangabe ist, aber wie auch immer, das macht das Gespräch über die Zeitschrift spannender:

-Wo haste das denn gelesen?
-Na das stand doch da in diesem lit.
-In diesem lit?
-Na in lit07, aber das stand da schon vor 2 Jahren, also in lit05.
-Aha?

Usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut! Es gab zwar schon einmal eine Literaturzeitschrift, die ihren Namen Jahreszahlen-mäßig änderte, nämlich L&#8217;76, das vier Jahre später L&#8217;80 hieß – Begründer waren u.&nbsp;a. die von Rainald Goetz als »Chefpeinsäcke« bezeichneten <a href ="http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1999/grass-cv.html">Grass</a> und Böll. Aber den Titel per Laufvariable <a href="http://www.lit04.de/archiv/lit03/index_literatur_lifestyle.html?about_lit03.html~main">konsequent</a> abhängig zu machen vom Jahr ist einfach mal eine gute Idee.</p>
<p>Jetzt werden einige sagen, dass das ja eh nur die Jahrgangsangabe ist, aber wie auch immer, das macht das Gespräch über die Zeitschrift spannender:</p>
<p>-Wo haste das denn gelesen?<br />
-Na das stand doch da in diesem lit.<br />
-In diesem lit?<br />
-Na in lit07, aber das stand da schon vor 2 Jahren, also in lit05.<br />
-Aha?</p>
<p>Usw.</p>
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		<title>Von: Marcuccio</title>
		<link>http://www.umblaetterer.de/2007/08/06/das-me-myself-and-i-workout/comment-page-1/#comment-86</link>
		<dc:creator>Marcuccio</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 16:02:16 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht zu vergessen &lt;a href=&quot;http://www.lit06.de/index.html&quot;&gt;lit.03 &lt;/a&gt;ff. - DAS Magazin für Literaturkritik und literarische Öffentlichkeit. Porombka ist auch in sämtlichen Vermittlungs-, Vermarktungs- und Betriebsfragen der Literatur ein absoluter Guru, der leider viel zu selten im normalen Feuilleton zu lesen ist. Da verwirrt mich dann immer eine Wiebke Porombka, die in der &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/digitaz/2007/06/23/a0039.1/text&quot;&gt;taz &lt;/a&gt;mit Stephan-Porombka-Themen zugange ist...
Und die 94 Prozent? Sind verallgemeinert einfach so schlagend wie es ein CSU-Parteitagsergebnis vor Horst Seehofer und Gabriele Pauli immer war ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zu vergessen <a href="http://www.lit06.de/index.html">lit.03 </a>ff. &#8211; DAS Magazin für Literaturkritik und literarische Öffentlichkeit. Porombka ist auch in sämtlichen Vermittlungs-, Vermarktungs- und Betriebsfragen der Literatur ein absoluter Guru, der leider viel zu selten im normalen Feuilleton zu lesen ist. Da verwirrt mich dann immer eine Wiebke Porombka, die in der <a href="http://www.taz.de/digitaz/2007/06/23/a0039.1/text">taz </a>mit Stephan-Porombka-Themen zugange ist&#8230;<br />
Und die 94 Prozent? Sind verallgemeinert einfach so schlagend wie es ein CSU-Parteitagsergebnis vor Horst Seehofer und Gabriele Pauli immer war ;-)</p>
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		<title>Von: Paco</title>
		<link>http://www.umblaetterer.de/2007/08/06/das-me-myself-and-i-workout/comment-page-1/#comment-79</link>
		<dc:creator>Paco</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 16:49:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich auch nicht. ;-)

Die 94 Prozent beziehen sich ja nur auf die von Döpfner damals gescannten Musikkritiken. Bei Literaturkritik sieht das vielleicht anders aus, vielleicht wird das mal ein &lt;span STYLE=&quot;font-variant: small-caps&quot;&gt;Umblätterer&lt;/span&gt;-Projekt, Personalpronomen zählen, ha!

Auf jeden Fall ist das »Ich-Strategien«-Projekt absolut plausibel. Wie überhaupt Porombka genau der Richtige ist für den Hildesheimer Lehrstuhl. Abgesehen von seiner immer noch hervorragend zu lesenden Diss. zur Entstehung und Evolution von Hypertext-Konzepten ist er auch bei feuilletonistischen Vorzeigeprojekten wie »Böse Orte« dabei (als Herausgeber) und auch für das Sachbuch-Forschungsprojekt mit verantwortlich. Und die in diesem Zusammenhang herausgegebene Zeitschrift &lt;a href=&quot;http://www.sachbuchforschung.de/html/nonfiktion/index.html&quot;&gt;»Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen«&lt;/a&gt; darf man ruhig auch ab und zu mal lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich auch nicht. ;-)</p>
<p>Die 94 Prozent beziehen sich ja nur auf die von Döpfner damals gescannten Musikkritiken. Bei Literaturkritik sieht das vielleicht anders aus, vielleicht wird das mal ein <span STYLE="font-variant: small-caps">Umblätterer</span>-Projekt, Personalpronomen zählen, ha!</p>
<p>Auf jeden Fall ist das »Ich-Strategien«-Projekt absolut plausibel. Wie überhaupt Porombka genau der Richtige ist für den Hildesheimer Lehrstuhl. Abgesehen von seiner immer noch hervorragend zu lesenden Diss. zur Entstehung und Evolution von Hypertext-Konzepten ist er auch bei feuilletonistischen Vorzeigeprojekten wie »Böse Orte« dabei (als Herausgeber) und auch für das Sachbuch-Forschungsprojekt mit verantwortlich. Und die in diesem Zusammenhang herausgegebene Zeitschrift <a href="http://www.sachbuchforschung.de/html/nonfiktion/index.html">»Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen«</a> darf man ruhig auch ab und zu mal lesen.</p>
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